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Wie Frauchen und Herrchen helfen können

Schulenburg Wie Frauchen und Herrchen helfen können

Beim Hundetreff in Schulenburg gab es jetzt Infos zur Ersten Hilfe beim Hund. Etwa 30 Frauchen und Herrchen trafen sich auf einer eingezäunten Wiese am Milchweg, um sich Tipps für den Notfall zu holen.

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Erste Hilfe am Hund: Susanne Böckmann (von links) und Carsten Böckmann betreuen Amy, während Christiane Breithor einen Verband anlegt.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Referentin war Christiane Breithor, die aus ihren Kenntnissen aus dem Studium der Tiermedizin schöpfte und ihren langjährigen Erfahrungen als Hundebesitzerin. Auf ein Honorar verzichtete sie und bat stattdessen um eine Spende für den Tierschutz. Die Hunde der Zuhörer waren ausnahmweise zu Hause geblieben, es gab allerdings ein paar Hilfs-Patienten. Setter Sunny, die Rauhaardackel Bonny und Pepita sowie die Deutsch-Kurzhaar-Hündin Amy ließen die Prozeduren mehr oder weniger geduldig über sich ergeben.

Breithor demonstrierte, wie der Puls und der Herzschlag beim Hund zu messen ist. Auf das Fiebermessen im After verzichtete sie, gab aber den Tipp, das Thermometer einzucremen. 

Sie warnte vor Notfall-Situationen, etwa einem Hitzschlag, wenn ein Hund - trotz vieler Warnungen - doch im verschlossenen Auto gelassen wurde. Auch die Magendrehung, die einen sofortigen Tierarztbesuch notwendig macht, war Thema. Ihr wichtigster Tipp: Nicht lange warten, sondern beim Tierarzt anrufen und den Hund sofort dorthin bringen.

"Es gibt ganz viele Hilfsmittel", sagte Breithor, "aber die hat man im Wald meistens nicht dabei." Deshalb demonstrierte sie mit dem Inhalt aus einem Auto-Notfallkasten, wie eine Pfote verbunden wird. Auch für den Fall, dass ein wild gewordener Keiler einen Hund aufschlitzt, zeigte die Referentin einen provisorischen Druckverband. Da merkten vor allem die Jäger unter den Zuhörern auf.

Bei dem von Susanne und Carsten Böckmann gegründeten Hundetreff treffen sich jeden Sonntagvormittag zwischen 8 und 15 Hundebesitzer mit ihren Tieren, um die Hunde spielen und lernen zu lassen. Dass es den nichtkommerziellen Treff seit 2010 gibt, sei vor allem den verständnisvollen Anwohnern zu verdanken, sagte Susane Böckmann dankbar.

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