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Pattenser Netzwerk will Kinder schützen

Pattensen-Mitte Pattenser Netzwerk will Kinder schützen

Beim zweiten Treffen des Pattenser Netzwerks für Kinder kamen Experten zu Wort. In drei Arbeitsgruppen (AG) haben die knapp 40 Teilnehmer dann diskutiert, wie Kinder am besten vor Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung geschützt werden können.

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Wollen Kinder schützen: Manfred Massalski (von links), Britta Schunter, Antje Fink, Martina Wolters, Thekla Lorenz, Dietmar Fehlhaber und Moderatorin Janne Klöpper.

Quelle: Anja Parzies

Pattensen-Mitte. Das im April gegründete Netzwerk ist über das Koordinierungszentrum Frühe Hilfen - Frühe Chancen der  Region Hannover in die "Bundesinitiative Frühe Hilfen" eingebettet. Ziel ist, die Prävention im frühkindlichen Bereich auszubauen durch die Zusammenarbeit von allen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Eltern zu tun haben.

Die Experten und Gästen haben sich am Mittwochabend im Gemeindehaus St. Lucas getroffen. Thema waren "Kinderschutz und Kindeswohl". Als Experten waren zu Gast Manfred Massalski, Leiter der Jugendhilfestation Springe-Pattensen, Britta Schunter, Kinderärztin bei der Region, Thekla Lorenz, Landessportbund, Dietmar Fehlhaber - bei der Kinderladeninitiative Hannover als Fachberater Kinderschutz für Kindertagesstätten tätig. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Janne Klöpper von der Region Hannover und die Arbeitsgruppen leiteten Hebamme Antje Fink (Gesundheit), Martina Wolters vom Familienservicebüro Pattensen (Betreuung) sowie Klöpper (Beratung).

Besonders die persönlichen Erlebnisse und Fragen der Ärzte, Therapeuten oder Kita-Leiterinnen seien für alle Teilnehmer erhellend und hilfreich gewesen, berichtet Wolters. "Was mache ich, wenn ein betrunkener Vater das Kind vom Kindergarten abholen will? Darf ich ihm das Kind verweigern?" "Was mache ich, wenn niemand das Kind abholt? Wo gebe ich es in Obhut?"

"Was mache ich, wenn ich nur so ein ungutes Gefühl habe?"  Der Tipp der Experten: "Gehen Sie Ihrem Bauchgefühl nach." Wer sich Sorgen um ein Kind macht, sollte die Hilfe des Jugendamts oder von Vereinen wie Kinderschutzbund oder Violetta suchen. "Dass ein Kind gefährdet ist, erkenne ich nicht nur an blauen Flecken", ergänzte die Pattenser Gleichstellungsbeauftragte Heike Grützner, eine der Organisatorinnen.

"Das Wichtigste ist, dass alle jetzt voneinander wissen", sagte Grützner. "Alle wissen, wen sie anrufen können. Das ist ein toller Erfolg." Wolters ergänzte: "Wir sind die Schaltstelle und können schnelle Hilfe organisieren." Martina Wolters ist unter Telefon (05101) 109030 oder per E-Mail unter martina.wolters@mobile-pattensen.de erreichbar und Heike Grützner unter Telefon (05101) 1001109 oder unter gruetzner@pattensen.de per E-Mail.

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