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Bekommt das Bad eine Solaranlage?

Pattensen-Mitte Bekommt das Bad eine Solaranlage?

Der Klimaschutz wird für die gemeinnützige Bäder GmbH in Pattensen großgeschrieben. Im Gespräch mit Regionsdezernent Axel Priebs stellte der Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Gotthardt am Montag Pläne wie die Sanierung der Fassade und eine mögliche Installation einer Solaranlage auf dem Dach vor.

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Lob für den Klimaschutz: Bürgermeisterin Ramona Schumann (von links), der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Region Hannover, Udo Sahling, die Geschäftsführerin der Stadtversorgung, Anja Wenzel, Bad-Geschäftsführer Fred Oeltermann, Regionsdezernent Axel Priebs, die Leiterin der Klimaschutzstelle der Region, Rike Arff, der Aufsichtsratsvorsitzende der Bäder GmbH,Uwe Gotthardt, und Klimaschutzmanagerin Dagmar Moldehn.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen-Mitte. Seit die Bäder GmbH den Betrieb des Pattenser Bades 2004 übernommen hat, gab es bereits mehrere energetische Sanierungen. „Ein Arbeitskreis aus zehn ehrenamtlichen Experten kümmert sich speziell um die Themen Energie und Technik“, sagte Gotthardt im Pattenser Bad.

Der Umweltdezernent der Region Hannover, Axel Priebs, besuchte die Einrichtung auf seiner Klimaschutztour. Das größte Projekt der GmbH war bisher der Einbau eines Blockheizkraftwerks, das 2013 in Betrieb genommen wurde. „Seitdem sparen wir bis zu 10 Prozent an Energiekosten ein“, sagte Gotthardt.

Als nächstes Projekt sollen die Fenster im Lehrschwimmbecken energetisch saniert werden, anschließend werde über die Erneuerung der Fassade diskutiert. „Sie stammt noch aus den Siebzigerjahren“, sagte Gotthardt. Langfristig sei auch eine Dachsanierung geplant. „Dort ist die Installation einer Solaranlage denkbar. Konkrete Planungen gibt es dafür aber noch nicht.“

Bürgermeisterin Ramona Schumann wies darauf hin, dass Klimaschutz in der gesamten Stadt eine große Rolle spiele. Deshalb sei im Februar auch die Klimaschutzmanagerin Dagmar Moldehn eingestellt worden. „Der Klimaschutz ist themenübergreifend und sollte zentral gesteuert werden“, sagte Schumann. Moldehn nannte drei Ziele, auf die sie sich zurzeit vorrangig konzentriere: die Verbesserung des Energiemanagements in städtischen Gebäuden, die Schulung von Verwaltungsmitarbeitern und den Besuch von Kindertagesstätten, um bereits bei den Jungen und Mädchen ein Bewusstsein für den Klimaschutz zu wecken.

Teilnehmerin des Gesprächs war auch Anja Wenzel, Geschäftsführerin der Stadtversorgung. Diese bietet Förderungen für die energetische Sanierung von Wohngebäuden an. „Unser Topf ist mit 50 000 Euro gut gefüllt. Verschiedene Anträge liegen uns bereits vor, doch wir sind offen für weitere“, sagte Wenzel.

Priebs lobte die Aktivitäten der Stadt beim Klimaschutz und freute sich auch über Schumanns Signale, im Bereich der Windenergie weiterhin zusammenzuarbeiten. Schumann sagte, dass die bisher in Pattensen erzeugte Windenergie rechnerisch komplett vor Ort verbraucht werde.

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