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Bürgerinitiative wirbt weiter für Erdkabel

Jeinsen Bürgerinitiative wirbt weiter für Erdkabel

„Wir warten ab und versuchen Einfluss zu nehmen, wenn es nicht in unserem Sinne läuft.“ So fasst Gert Bindernagel von der Bügerinitiative (BI) Jeinsen die aktuelle Situation zusammen. Die BI setzt sich dafür ein, dass die Stromtrasse Südlink unterirdisch verlegt wird.

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Nur unterirdisch: Die BI Jeinsen will weiter für die Erdverkabelung streiten.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Bindernagel und Vertreter anderer BIs haben jetzt an einem Gespräch in Laatzen teilgenommen, zu dem die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth auch den SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch sowie Jochen Homann, den Präsidenten der zuständigen Bundesnetzagentur (BNetzA), eingeladen hatte.

Die Bundespolitiker unterstützen die Initiative, der Erdverkabelung gegenüber den Freileitungen Vorrang zu geben. „Beide sehen aber Schwierigkeiten, die Mehrheiten dafür zu bekommen“, berichtet Bindernagel. Ein weiteres mögliches Problem, auf das auch Homann hingewiesen habe: Vorrang heißt nicht, dass es nur die Erdverkabelung gibt. Die BIs achteten darauf, dass nicht zu viele Ausnahmeregelungen in das neue Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen (EnLAG) hineingeschrieben würden, kündigte Bindernagel an.

Nach seiner Darstellung erwartet Homann, dass der Netzbetreiber Tennet seine Neuplanung des Trassenverlaufs nicht vor Mitte des kommenden Jahres oder eher Anfang 2017 vorlegt. Der ursprüngliche Antrag von Tennet war von der BNetzA zurückgewiesen worden. „Herr Dr. Miersch wies darauf hin, dass keine Entwarnung gegeben werden könne und forderte die BIs auf, wachsam zu sein“, sagt Bindernagel.

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