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Bürgermeisterin hilft bei DRK-Blutspende

Schulenburg Bürgermeisterin hilft bei DRK-Blutspende

Bürgermeisterin Ramona Schumann hat in ihrer Reihe "Schumann geht mit" die DRK-Blutspende in ihrem Heimatort Schulenburg besucht. "Blutspenden retten Leben. Es ist eine Möglichkeit, mit wenig Aufwand viel zu erreichen", sagte sie.

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Helga Juretzki (von links), Ramona Schumann und Wilhelm Maßmann empfangen die Spenderinnen Sonja Tomaschewski und Greta Brüggemann im Dorfgemeinschaftshaus.

Quelle: Tobias Lehmann

Schulenburg. Greta Brüggemann lobte die vielfältigen Möglichkeiten, Menschen medizinisch zu helfen. Die Schulenburgerin hat einen Organspendeausweis, ist bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei registriert und spendet regelmäßig Blut. Dass sie von der Bürgermeisterin am Tresen empfangen wird, hat sie allerdings noch nicht erlebt.

Ramona Schumann hat in der dreistündigen Blutspendeaktion am Montag im Dorfgemeinschaftshaus in Schulenburg mit geholfen. Sie verteilte die Bögen, auf denen die Spender Angaben zu ihrer Gesundheit machen müssen. Das DRK-Team hatte dafür extra eine Art Wahlkabine aufgebaut, damit der Bogen mit den sensiblen Daten auch geheim ausgefüllt werden kann.

Eine Helferin des DRK-Ortsvereins sagte, dass es immer schwieriger werde, neue Spender zu gewinnen, da die gesundheitlichen Anforderungen immer strenger werden. Doch auch ehrenamtliche Hilfe sei willkommen. "Die einfache Mitgliedschaft im Verein für 24 Euro im Jahr freut uns schon. Dass Berufstätige häufig keine Zeit haben, sich ehrenamtlich zu engagieren, ist ja verständlich", sagte sie.

Bettina Müller, Mitglied des DRK-Teams aus Springe, wies noch auf eine neue Aktion des Blutspendedienstes NSTOB hin. Spender können sich bei allen Terminen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen mit einem Aufsteller fotografieren lassen, der wie ein Superheld aussieht. Wenn sie dieses Foto dann unter dem Hashtag "Heldenspendenblut" bei Facebook oder Twitter posten, können sie ein iPad gewinnen. "Wir wollen damit besonders junge Leute erreichen und zum Spenden animieren", sagt Müller.

Die Spender in Schulenburg erwartet immer ein reichhaltiges Büfett, das sich meist an einem bestimmten Motto orientiert. Dieses Mal haben die Vereinsmitglieder sich auf typisch bayrische Speisen wie Leberkäse und Weißwurst konzentriert. Immer im Angebot sind Mettbrote. "Im Sommer haben wir einmal wegen der großen Hitze auf das Mett verzichtet. Gleich mehrere Spender waren enttäuscht", sagt eine Helferin.

Die Bürgermeisterin hat die Reihe "Schumann geht mit" 2014 noch vor ihrer Amtszeit begonnen. Ihr Ziel ist es, den Blick der Öffentlichkeit auf Unternehmen und Institutionen in Pattensen zu legen und auch selbst einen internen Eindruck zu bekommen. "Hier geht es darum, auf die Wichtigkeit von Blutspenden aufmerksam zu machen", sagt sie. In einem weiteren Termin in diesem Jahr will die Bürgermeisterin noch eine Filiale der Deutschen Post besuchen.   

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