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Intakte Straßen ja, hohe Gebühren nein

Jeinsen / Vardegötzen / Thiedenwiese Intakte Straßen ja, hohe Gebühren nein

Intakte Straßen und gute Busverbindungen - so lauten einige Wünsche in den Ortsteilen von Pattensen. Der CDU-Ortsverband Jeinsen, Vardegötzen, Thiedenwiese hatte jetzt zur öffentlichen Diskussion über die Infrastrutur eingeladen.

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Viele Anwohner im Stadtgebiet Pattensen wünschen sich sanierte Straßen - wie es sie bald in der Ortsdurchfahrt Jeinsen (Bild) gibt.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen / Vardegötzen / Thiedenwiese. Im Rahmen der Reihe "Zukunftsdialog Pattensen" des CDU-Stadtverbandes waren knapp 20 Anwohner ins Landgasthaus in Jeinsen gekommen. Lebhaft diskutiert wurde unter anderem der Sanierungsstau im Straßenbau, der nach Meinung der Anwesenden nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. Dabei wurde eine umfassende Bestandsaufnahme des Straßenzustands gewünscht sowie eine bedarfsgerechte Sanierung.

Allerdings werden Straßenausbaubeiträge von den Anliegern erhoben, wenn die Stadt Pattensen eine Straße saniert. "Es kann nicht sein, dass Anwohner durch Straßenausbaubeiträge zum Teil extremen finanziellen Belastungen ausgesetzt werden", sagte Armin Harder, Vorsitzender des CDU Ortsverbandes. Die Gäste regten die Prüfung eines sogenannten hybriden Modells an. Dabei wird der Wertzuwachs der Immobilien berücksichtigt, aber niemand in den Ruin getrieben. "Hier lohnt der Blick in andere Kommunen, die ähnliche Diskussionen führen", merkte Harder an.

Konsens bestand darin, dass sich die Christdemokraten weiterhin für eine nachhaltige und wohlüberlegte Entwicklung von Siedlungsflächen, innerorts und außerorts, einsetzen sollen - insbesondere auch in den kleineren Ortsteilen. Zudem soll der Öffentliche Personennahverkehr gemeinsam mit den drei CDU-Regionskandidaten aus dem Stadtgebiet Pattensen vorangebracht werden. Dieses Thema habe für die Ortsteile ebenfalls Priorität.

Diskutiert wurde darüber hinaus ein Schreiben der Stadtverwaltung zum Niederschlagswasser, das kürzlich an alle Hauseigentümer verschickt worden ist. In diesem Schreiben geht es um eine quadratmetergenaue Gebührenbemessung. Die Umstellung verursacht nach Ansicht der CDU "einen nicht darstellbaren Verwaltungsaufwand". Außerdem wurde von den Gästen gewünscht, dass eine gerechte Balance zwischen den Gebühren von kirchlichen und städtischen Friedhöfen hergestellt wird.

Die Ergebnisse des Zukunftsdialogs Pattensen sollen in das Wahlprogramm der CDU Pattensen für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 einfließen.

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