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CDU fragt Vereine nach ihren Wünschen

Pattensen-Mitte CDU fragt Vereine nach ihren Wünschen

Wie können örtliche Sport- und musiktreibende Vereine gestärkt und wie kann das Ehrenamt gefördert werden? Das wollte die CDU Pattensen beim Zukunftsdialog am Donnerstagabend wissen.

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Was wünschen sich die Vereine? Die CDU - vertreten durch Jonas Soluk (hinten) - bekommt bei ihrem Zukunftsdialog im Bad-Bistro eine Menge Antworten.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. 20 Personen waren der Einladung ins Bad-Bistro gefolgt. Die Vereinsvorsitzenden und -mitglieder stellten sich kurz vor und nannten schon erste Anliegen. Jonas Soluk, Ratsmitglied und Stadtverbandsvorsitzender, sowie Wolfgang Fürmeyer, stellvertretender Ortsvorsitzender Pattensen und Ratskandidat, stellten die Positionen der Pattenser CDU vor.

Schnell stellte sich heraus, dass die städtischen Förderrichtlinen für die finanzielle Unterstützung von Vereinen zu Problemen führen. Wenn die Stadtverwaltung das Spielmann- und Fanfarencops bittet, die Kommune in der französischen Partnerstadt zu vertreten, gibt es keinen Zuschuss zu den Reisekosten. Auch die Sanierung der 1958 angelegten Aschebahn beim TSV Pattensen wird nicht gefördert. Will der Radsportverein ein Rennen organisieren, werden die Gebühren für die Straßensperrung nicht übernommen. Das alles sei nicht sehr motivierend für Ehrenamtliche, die etwas organisieren wollen, hieß es.

Fürmeyer ergänzte, dass nach den Pattenser Richtlinen nur Neu- oder Umbauten von Vereinsheimen gefördert werden. Dabei sei für die meisten Vereine mit älteren Clubhäusern ein Zuschuss für die Instandhaltung viel wichtiger. 

Bei der CDU stießen die Beschwerden der Vereinsvertreter auf offene Ohren. "Wir arbeiten seit Jahren an dem Thema", sagte Soluk, "aber bisher ist nichts passiert." Die Stadtverwaltung sei für die Ausarbeitung neuer und unbürokratischer Richtlinien verantwortlich. Aber mit Verweis auf die Überlastung der Angestellten sei das bisher unterblieben.

Fürmeyer kündigte an, dass er einen Vorschlag für neue Richtlinien erarbeiten werde. Dann werde er gezielt Vereinsvertreter zur Diskussion einladen. Der abgestimmte Entwurf soll dann den Parteien vorgelegt und möglichst noch in diesem Jahr beschlossen werden. Schon Anfang 2017 würden die Haushaltsberatungen beginnen, deshalb müssten Förderanträge rechtzeitig gestellt werden, mahnte Fürmeyer. Soluk ermutigte die Anwesenden: "Es ist durchaus Geld da", sagte er. Es sei oft nur eine Frage der richtigen Prioritäten.

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