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CDU-Spitze gibt Wahlempfehlung

Pattensen / Laatzen / Sehnde CDU-Spitze gibt Wahlempfehlung

Pattensen, Sehnde und Laatzen teilen sich den Landtagswahlkreis 29. Der CDU Stadtverband Pattensen stellt seinen Mitgliedern Ann-Katrin Lehrke vor, die Landtagskandidatin aus Sehnde, aber nicht Christoph Dreyer, den Kandidaten aus Laatzen. Die CDU Pattensen hat keinen eigenen Kandidaten nominiert.

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Die Geschäftsstelle der CDU Pattensen an der Dammstraße in Höhe Hofstraße.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen / Laatzen / Sehnde. Es hätte als Kandidaten "mehrere Personen" gegeben, erläutert Jonas Soluk, Vorsitzender des CDU Stadtverbands, auf Anfrage, aber "die familiären und beruflichen Rahmenbedingungen" hätten nicht zu einem Landtagsmandat gepasst.

Der Stadtverbandsvorstand habe sich intensiv mit der Frage beschäftigt, welcher Kandidat unterstützt werden solle, heißt es in der internen Einladung. "Insbesondere adäquate Möglichkeiten der politischen Mitsprache über die Grenzen unserer Stadt hinaus standen dabei für uns im Vordergrund", heißt es. Die Pattenser Mitglieder sind nun für Montagabend, 20. Februar, zu einer nichtöffentlichen Versammlung eingeladen. Dabei soll sich die Sehnder Kandidatin Lehrke persönlich vorstellen.

Auf die Frage, warum sich den Pattenser Mitgliedern nur ein Kandidat vorstellen darf, verweist Soluk auf Absprachen im Stadtverbandsvorstand, der dazu im Vorfeld keine Stellung nehmen wolle. "Wir wollen keine Signale aussenden, die falsch verstanden werden könnten", sagt er. Soluk verweist auf die Urwahl, zu der der CDU Kreisverband Hannover-Land für Mittwoch, 22. Februar, nach Pattensen eingeladen habe. "Da kann jeder aufstehen und sich als Kandidat melden", sagte Soluk.

Christoph Dreyer bestätigte auf Anfrage, dass ihm der Vorgang bekannt sei. "Ich habe Hinweise bekommen", sagte er. Er habe deshalb mit Soluk telefoniert. Der habe ihm unter anderem gesagt, dass er - Dreyer - den Pattenser Mitgliedern schon bekannt sei. Dreyer war von 2008 bis 2013 CDU-Landtagsabgeordneter. "Ich habe einen Besuch angeboten", sagte Dreyer, "aber ich bin als Person unerwünscht." Er bedauere, "dass den Mitgliedern eine vorurteilsfreie Meinungsbildung verwehrt" werde.

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