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MSC-Clubheim ist abgebrannt

Pattensen MSC-Clubheim ist abgebrannt

Schwerer Schlag für den MSC Pattensen: Das Clubheim des Motorsportclubs ist am Sonntagmorgen abgebrannt. Die Feuerwehr löschte das Feuer zwar, Gebäude und Inventar sind jedoch zerstört. Der Verein schätzt den Schaden auf bis zu 400.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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Die Feuerwehr löscht mit 75 Einsatzkräften den Brand im Klubheim des MSC Pattensen.

Quelle: Uwe Dillenberg

Pattensen. Aufgefallen war der Brand einem Passanten. Als die um 8.40 Uhr alarmierte Feuerwehr in der Rudolf-Harbig-Straße eintraf, stand das Gebäude im rückwärtigen Bereich bereits in Flammen. Die Feuerwehrleute versuchten noch, unter Atemschutz im Haus zum Brandherd vorzudringen. Nach kurzer Zeit seien jedoch Spanplatten von der Decke gekracht, berichtet Stadtbrandmeister Henning Brüggemann: Die Einsatzkräfte zogen sich daraufhin aus dem Haus zurück und löschten das Feuer von außen.

Die Löscharbeiten dauerten etwa eineinhalb Stunden. Im Einsatz waren 75 Helfer der Feuerwehren aus Pattensen, Koldingen und Hüpede. Später wurden sie von der Ortsfeuerwehr Oerie abgelöst, die die Brandwache übernahm. Das Gebäude ist vollkommen zerstört. "Es sind alle Decken eingestürzt", berichtet Brüggemann.

Die Brandursache ist bislang unklar. Die Beamten des Zentralen Kriminaldienstes werden ihre Untersuchungen nach Polizeiangaben in der nächsten Woche aufnehmen. "Nach ersten Erkenntnissen war der Brand in dem mit einer Photovoltaikanlage ausgerüsteten Dachbereich des Gebäudes ausgebrochen", sagte eine Polizeisprecherin.

Die Schadenshöhe wird unterschiedlich angegeben. Während die Polizei eine Summe von 200.000 Euro nennt, schätzt der Verein den Schaden auf 350.000 bis 400.000 Euro. Die Vereinsführung kam noch gestern zur Vorstandssitzung zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. "Wir werden das Gebäude wieder so aufbauen, wie es war", kündigte der MSC-Vorsitzende Martin Winter an. Er hoffe, dass das neue Klubhaus möglicherweise schon in diesem Jahr stehen könne.

Finanziell wäre das aus Sicht Winters zu bewältigen, das Gebäude, das aus einem Saal, den Umkleide- und Sanitäranlagen und dem Vorstandsraum besteht, sei versichert. Allerdings bleibe ein Teil der Kosten mit Sicherheit beim Verein hängen, glaubt Winter. "Das Inventar ist nicht ausreichend versichert."

Den Spielbetrieb will der MSC aufrecht erhalten - zumal ein Teil der Sanitäranlagen an anderer Stelle auf dem Sportgelände untergebracht sind. Das gelte auch für das am nächsten Wochenende anstehende Spiel gegen die Deutsche Nationalmannschaft. Die für Anfang April geplante Jahresversammlung werde ins Gasthaus Zur Lüchte verlegt, sagte Winter.

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