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Außengelände ja, aber Container müssen weg

Hüpede / Oerie Außengelände ja, aber Container müssen weg

Die DRK-Kindertagesstätte in Hüpede sorgt für Freude, macht aber auch Sorgen: Das Außengelände kann wohl erweitert werden. Aber die Container, in denen die Krippenkinder betreut werden, müssen abgebaut werden. Der Ortsrat Hüpede-Oerie will dafür kämpfen, dass die Krippe bleibt.

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Die sogenannte Dreiecksfläche (vorn) gehört wohl bald offiziell zum Außengelände der Kindertagesstätte in Hüpede dazu. Doch die grauen Container, in denen die Krippenkinder betreut werden, müssen verschwinden.

Quelle: Kim Gallop

Hüpede / Oerie. Die sogenannte Dreiecksfläche, die dem Außengelände der Kita zugeschlagen werden soll, war am Mittwoch Thema im Ortsrat von Hüpede-Oerie und am Donnerstag im Bauausschus. Beide Gremien empfahlen die Erweiterung einstimmig. Ortsratsmitglied Horst Dobslaw (CDU) erinnerte daran, dass Eltern diese Lösung vorgeschlagen hatten.

Die rund 130 Quadratmeter große Rasenfläche gehört der Stadt Pattensen und grenzt direkt an das Kita-Gelände an. Die Außenfläche fürs Spielen und Toben hat sich verkleinert, seit im Oktober 2015 Container aufgestellt wurden, in denen Krippenkinder betreut werden. Dieses Provisorium sollte einen Engpass beseitigen, bis die neue Kita Ruther Straße in Pattensen fertig gebaut ist.

Diese Kita ist fertig, aber die Eltern aus Hüpede und Oerie schätzen die kurzen Wege zur Krippe in Hüpede. Deshalb wollten die CDU und die Freien Wähler (FW) im Ortsrat beantragen, die Container stehen zu lassen. "Der Bedarf ist da", versicherte Margret Zieseniß (CDU).

Pattensens Erster Stadtrat Axel Müller erläuterte, dass die Betriebserlaubnis für die Container begrenzt ist. Es fehle an den baulichen Voraussetzungen für eine längere Nutzung. Unter anderem sind die Vorschriften der Energiesparverordnung nicht erfüllt. Deshalb müssen die Container bis 2018 abgebaut werden.

"Das will mir einfach nicht in den Kopf", sagte Hans-Friedrich Wulkopf und betonte, dass die Freien Wähler ihren Antrag aufrecht erhalten würden. Horst Dobslaw (CDU) räumte ein, dass "die Isolierung vielleicht nicht die Beste" sei. "Wir wollen ja auch nicht beantragen, dass sie für immer da stehen bleiben." Dennoch solle die Stadt prüfen lassen, ob die Betriebserlaubnis nicht verlängert werden könne.

Ortsbürgermeisterin Marion Kimpioka (SPD) schlug schließlich vor, dass CDU und FW ihre Anträge etwas anders formulieren. "Dann können die Anträge in den Sitzungslauf gehen. Wir wollen ja Erfolg haben", sagte sie. Die Antragsteller stimmten zu und der Ortsrat empfahl einstimmig den Antrag, dass die Krippe in Hüpede erhalten bleiben soll.

Der Verlauf der Beratung im Ortsrat Hüpede-Oerie markiert einen neuen Umgang mit Anträgen. Diese sollen nun zunächst im Ortsrat vorbesprochen werden. Damit sollen durch Ergänzungen oder Veränderungen die Chancen erhöht werden, dass die Anliegen des Ortsrats bald in den Fachausschüssen und schließlich im Rat diskutiert und entschieden werden. Hätten CDU und FW ihre Anträge zur Krippe nicht verändert, wären sie gleich abgelehnt worden und möglicher Weise wäre wertvolle Zeit verstrichen.

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