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Breites Bündnis plant Fest der Begegnung

Pattensen Breites Bündnis plant Fest der Begegnung

Hinter dem Fest der Begegnung, das am Sonntag, 16. Oktober, in Pattensen gefeiert wird, steckt ein breites Bündnis. Das Programm wird von etwa 30 Vereinen, Verbänden, Kirchen und Flüchtlingsgruppen sowie vom Flüchtlingsnetzwerk vorbereitet. Der Erlös geht an das Netzwerk.

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Arbeitet gut zusammen: der Vorbereitungskreis für das Fest der Begegnung beim Koordinierungstreffen im Gemeindehaus von St. Lucas.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Am Donnerstagabend wurden im Gemeindehaus von St. Lucas bei einem Pressetermin die ersten Einzelheiten bekannt gegeben. Knapp 40 Ehrenamtliche hatten sich dort zum Arbeitsgespräch getroffen.

Das Fest richte sich besonders an alle Neubürger, sagte Peter Winter, Koordinator des Flüchtlingsnetzwerks. Damit seien aber nicht ausschließlich Flüchtlinge gemeint, "sondern alle Neubürger, auch die aus den Neubaugebieten". Die Flüchtlinge seien über das Netzwerk eingeladen worden. Zu den anderen Neubürgern und allen anderen Interessierten soll der Kontakt über Flyer geknüpft werden, die demnächst in Kindergärten und Supermärkten ausliegen. 

Gefeiert wird am Sonntag, 16. Oktober, zwischen 13 und 17 Uhr auf dem Marktplatz, der Marktstraße und im Pfarrgarten der St. Lucas-Kirche. Die Eröffnung übernimmt Bürgermeisterin Ramona Schumann. Dabei wollen auch einige Flüchtlinge Begrüßungsworte in ihrer Muttersprache sprechen.

Es soll ein Fest für die ganze Familie werden. Auf dem Marktplatz sind viele Stände aufgebaut und eine Bühne. An den Ständen präsentieren sich die Vereine, damit Neubürger sich über das sportliche und kulturelle Angebot in der Stadt informieren können. "Die Resonanz bei den Vereinen ist sehr groß", sagte Winter erfreut.

Auf der Bühne wird unter anderem der Gospelchor Siyahamba auftreten und die Tanzmädchen des TSV Pattensen. Außerdem wird ein Mitmachlied vorbereitet, bei dem Kinder spontan mitmusizieren können. Vom DRK, vom Verein Mobile und von der Feuerwehr werden viele Angebote für Kinder vorbereitet.

Die Flüchtlinge wollen in "landmannschaftlichen Gruppen" (Winter) die Kultur von Syrien, Afghanistan oder Iran vorstellen. Dabei sollen möglichst auch Fragen wie "Warum bin ich hier und nicht in meiner Heimat?" oder "Warum trage ich ein Kopftuch?" beantwortet werden. An diesen Ständen, wobei einer von einer Gruppe aus Schulenburg betreut wird, können  exotische Speisen probiert werden. Die Landfrauen sorgen für Kaffee und Kuchen. Im Pfarrgarten gibt es sportliche Angebote wie Fußball, Beachvolleyball und Schach.

Der Bereich Selbsthilfe Körperbehinderte (BSK) Pattensen baut seinen Rollstuhl-Parcours auf und bringt seinen behindertengerechten Toilettenwagen mit. Die Heimatstube und die Stedtische Scharwache bieten Führungen durch die historische Altstadt an.

Die Organisatoren suchen noch weitere Sponsoren. Wer das Fest unterstützen möchte, kann sich unter ag_fest@pattensen.fluchtlingshelfernetzwerk.de per E-Mail melden.

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