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Mobile hofft auf Förderung bis 2020

Pattensen Mobile hofft auf Förderung bis 2020

Das Familienministerium des Bundes hat ein neues Programm zur Förderung von Mehrgenerationenhäuser beschlossen. Damit soll der Bestand der bisherigen Häuser erhalten bleiben. Auch das vom Verein Mobile in Pattensen getragene Haus hofft, dass es dadurch eine finanzielle Sicherheit für die nächsten vier Jahre bekommt.

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Ein neues Programm zur Förderung von Mehrgenerationenhäuser auf Bundesebene sichert auch die Zukunft des Hauses in Pattensen.

Quelle: Isabell Rollenhagen

Pattensen. "Es ist in jedem Fall eine Erleichterung zu wissen, dass es noch einmal vier Jahre weiter geht", sagt Annette Köppel, Geschäftsführerin des Mehrgenerationenhauses in Pattensen. Das Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Familie fördert Mehrgenrationenhäuser mit je 40.000 Euro pro Jahr, wobei das Land Niedersachsen und die Kommune Pattensen davon jeweils 5000 Euro beisteuern. Es soll im kommenden Januar starten und zunächst bis 2020 laufen. "Dadurch ist eine langfristige Planung möglich", sagte Köppel zu der Entscheidung.

Wie die Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch (SPD) und Maria Flachsbarth (CDU), die beide Paten des Pattenser Hauses sind, mitteilten, soll das neue Bundesprogramm den Mehrgenerationenhäusern mehr Flexibilität in ihrer Arbeit ermöglichen. Bisher war genau festgelegt, wie viel Geld der Fördersumme die Mehrgenerationenhäuser jeweils für Personal- und Sachkosten ausgeben konnten. Nun sollen die Einrichtungen die Mittel flexibler einsetzen können. "Wir haben uns schon immer dafür ausgesprochen, mehr Geld für Personal ausgeben zu können", sagt Köppel. Denn für Sachkosten fänden sich etwa durch Spenden auch andere Wege der Finanzierung.

Mobile kann ab April beim Familienministerium einen Antrag stellen, damit es weiterhin im Förderprogramm bleibt. Dazu benötigt der Verein zunächst ein Bekenntnis der Kommunalpolitiker. "Ich denke aber, dass es kein Problem sein wird, diesen Beschluss vom Rat zu bekommen", meint Köppel. "Wir haben einen guten Rückhalt in Pattensen, auch bei den Politikern." Außerdem Mobile nachweisen, dass das Haus im Rahmen zweier inhaltlicher Schwerpunkte tätig ist: "Gestaltung des demografischen Wandels" und "Integration von Menschen mit Migrationshintergrund". "Wir können also auf unserer bisherigen Arbeit aufbauen", sagt Köppel. Schließlich seien auf der einen Seite seit je her alle Generationen in die Arbeit mit eingebunden. Außerdem gebe es Angebote für Flüchtlinge im Pattenser Haus.

"Die Mehrgenerationenhäuser leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft", sagt Maria Flachsbarth zur Entscheidung des Familienministeriums. "Auch bei der Integration der zu uns flüchtenden Menschen stellen sie eine wichtige Stütze dar."

Von Isabell Rollenhagen

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