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Aschenbach: "Ich will Lokführer werden"

Schulenburg Aschenbach: "Ich will Lokführer werden"

Der Geschäftsführer des Schulenburger Unternehmens Kagema, Frank Aschenbach, hat ein klares Ziel vor Augen: "Wenn wir den Markt mit einem Zug vergleichen, haben wir die erste Klasse schon erreicht. Doch ich will Lokführer werden", sagte Aschenbach am Freitag zur Feier des 25-jährigen Bestehens der Firma.

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Geschäftsführer Frank Aschenbach (von links) freut sich über das Geschenk von Schulenburgs Ortsbürgermeister Joachim Schneider und dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt, Günter Bötger. Lehmann

Quelle: Tobias Lehmann

Schulenburg. Mit mehr als 200 Gästen hat das Unternehmen am Freitag auf dem Gelände an der Adenser Straße in Schulenburg gefeiert. Kagema stellt Dieselpumpen-Aggregate für Brandschutztechnik her. Die Produkte werden in mehr als 25 Länder verkauft. Der Jahresumsatz liegt bei 12 Millionen Euro.

Frank Aschenbach, der die Geschäftsführung im Mai vergangenen Jahres übernommen hat, erinnerte an die Geschichte des Unternehmens, das 1990 von Karl Brinke gegründet wurde. "Der bislang nicht mehr erreichte Rekord der Produktion lag im Jahr 2008 bei mehr als 500 gefertigten Diesel- und Elektroaggregaten und einem Umsatz von 16 Millionen Euro", sagte Aschenbach. Brinke verkaufte sein Unternehmen 2009 an den Pumpenhersteller KSB in der Pfalz und gab ein Jahr später die Leitung ab. Damit sollte die Zukunft der Firma langfristig gesichert werden.

Für 2016 kündigte Aschenbach die Präsentation einiger innovativer Produkte an. Details nannte er noch nicht. Erstmals wird Ende dieses Jahres ein Katalog mit Produkten von Kagema veröffentlicht. Der Geschäftsführer bedankte sich zudem bei dem großen Einsatz der Mitarbeiter des Unternehmens.

Der stellvertretende Bürgermeister Günter Bötger sprach Aschenbach und dem ebenfalls anwesenden Brinke seine Anerkennung aus. Gemeinsam mit Schulenburgs Ortsbürgermeister Joachim Schneider überreichte Bötger Aschenbach ein Bild mit verschiedenen Motiven aus Pattensen.

Gearbeitet wurde in dem Betrieb den ganzen Tag nicht. Am Nachmittag gab es Spiele für Kinder, für die Erwachsenen waren Basketballkörbe und Kickertische aufgebaut.

Von Tobias Lehmann

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