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Debatte über Hundestationen geht weiter

Koldingen Debatte über Hundestationen geht weiter

Etwas widerwillig hat sich am Montagabend der Ortsrat Koldingen mit dem Thema Hundestationen beschäftigt. Das Gremium hatte im April für das Wiederaufstellen gestimmt - wie die anderen Ortsräte auch.

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Quelle: Symbolbild

Pattensen. Jetzt geht ein neuer Antrag der CDU-Ratsfraktion nochmals durch alle Gremien: Die Stadt soll Kotbeutel an Hundebesitzer kostenlos ausgeben. Diese dürfen dann in allen öffentlichen Müllbehältern entsorgt werden.

Ortsbürgermeister Heinrich Lindenberg (CDU) erläuterte, dass die Stadtverwaltung die Betreuung der Stationen aus Kostengründen ablehnt. Außerdem sei es den Mitarbeitern nicht zuzumuten, die gefüllten Beutel zu entsorgen, weil sie von oben in die Kästen hineingreifen müssten. Andrea Eibs-Lüpcke (SPD) plädiert dafür, dass in Koldingen mindestens eine Station wieder aufgestellt wird. Schließlich kämen viele Hundebesitzer von außerhalb, um in der schönen Landschaft spazieren zu gehen. Eibs-Lüpcke bot sogar an, mit dem Schweißgerät eine Station umzugestalten, damit die Entsorgung leichter wird.

Monika Schmalkuche (SPD) stellte schließlich den Antrag, für Auswärtige zwei Tütenspender aufzustellen. Die gefüllten Beutel könnten dann in den Papierkörben entsorgt werden. Der Antrag fand keine Mehrheit. Thomas Biber (CDU) sagte: „Wer Hundefutter kauft, kann auch Tüten kaufen. Ich kann das Thema nicht mehr hören.“ Ebenso wurde aber der Antrag abgelehnt, so zu verfahren, wie von der CDU-Ratsfraktion vorgeschlagen. Der Koldinger Ortsrat ist das erste Gremium, das sich erneut mit dem Thema beschäftigen musste.

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