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Ortsrat stimmt für Grundstücksverkauf

Pattensen Ortsrat stimmt für Grundstücksverkauf

Der Ortsrat in Pattensen-Mitte hat sich mehrheitlich für den Verkauf des Grundstücks an der Talstraße 5 ausgesprochen. Ein privater Investor aus Hannover will dort ein Gebäude mit 31 Wohnungen bauen, die zunächst für Flüchtlinge bestimmt sind und anschließend für sozialen Wohnraum.

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Das Grundstück an der Talstraße soll verkauft werden.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Nur Ortsbürgermeister Günter Bötger (CDU) stimmte gegen den Verkauf des Grundstücks. Seine Parteikollegen Julia Recke und Christian Bock enthielten sich. Die weiteren sechs Mitglieder des Ortsrats sprachen sich für den Verkauf aus, sofern der Investor sich an die Absprachen hält und dort zunächst Flüchtlinge einziehen können.

Bock wandte ein, dass die bisherige dezentrale Unterbringung von Schutzsuchenden in Pattensen sehr gut gelinge und an der Koldinger Straße schon eine Sammelunterkunft gebaut werde. "Benötigen wir denn noch eine weitere?", fragte er. Der Erste Stadtrat Axel Müller erläuterte, dass der gesamte Verkauf davon abhängig sei, ob die Region Hannover das Projekt bezuschusse. Gebe es kein Geld, werde der Investor auch nicht bauen. "Die Region wird den künftigen Bedarf genau durchrechnen. Wenn das Projekt gefördert wird, brauchen wir den Platz für die Flüchtlinge voraussichtlich auch", sagte Müller.

Die Bündnisgrüne Gabriele Hiller wollte wissen, wie das neue Haus auf dem sogenannten Weidemannschen Hof aussehen wird. "Das bisherige Gebäude repräsentiert noch das alte Pattensen und seinen ländlichen Charakter. Das ist schön", sagte sie. Müller entgegnete, dass die "gute, alte Zeit" vorbei sei. Dennoch müsse sich das Haus optisch in die Kernstadt von Pattensen einfügen. "Es wird zum Beispiel kein grünes Dach bekommen", sagte Müller.

Neubaugebiet: Thema im Ortsrat war auch der Flächennutzungsplan im Gebiet Mühlenfeld. Der rund zehn Hektar große Bereich soll das Neubaugebiet Pattensen-Mitte-Nord abschließen. Gabriele Hiller enthielt sich, alle anderen stimmten zu den Flächennutzungsplan ändern zu lassen. "Details werden wir dann beim Aufstellen des Bebauungsplans besprechen", sagte Axel Müller. Marita Tillmann (CDU) gab zu bedenken, dass dann genug Neubaugebiete ausgewiesen seien. In Pattensen-Mitte-Nord entstanden drei Neubaugebiete innerhalb weniger Jahre. "Pattensen ist doch gar nicht darauf ausgelegt, besonders große Einwohnerzahlen zu erreichen. Wir sollten jetzt mal wieder Ruhe einkehren lassen", forderte sie.

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