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Sportring warnt vor Verunsicherung der Vereine

Pattensen Sportring warnt vor Verunsicherung der Vereine

Die Vorsitzende des Sportrings Pattensen, Ellen Eggers, warnt davor, die Vereine zu verunsichern. Die Schulturnhallen im Stadtgebiet würden von der Stadt geprüft, ob sie für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet wären, sagte Eggers. Es sei aber noch nicht sicher, ob eine der Hallen überhaupt benötigt würde.

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In die Sporthalle an der Grundschule in Schulenburg fällt kein Tageslicht, auch die Belüftung ist schlecht.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. "Von mehr ist nicht die Rede", stellte Eggers am Mittwoch klar. Wenn die Stadt offiziell mitteile, dass eine Schulturnhalle für die Belegung mit Flüchtlingen benötigt werde, "dann werden wir uns um Hallenzeiten für betroffene Vereine kümmern".

Die Überprüfung aller Schulsporthallen laufe bereits, bestätigte der Erste Stadtrat Axel Müller. Für eine Belegung mit Flüchtlingen gebe es "keine Rangfolge und keine Reihenfolge", sagte er. "Es wird ergebnisoffen geprüft." Es müssten viele Aspekte berücksichtigt werden. So sei die Turnhalle in Pattensen nur über das Gelände der Schule zu erreichen, die Halle in Schulenburg sei dagegen ein autarkes Gebäude.

Beim TSV Schulenburg sei der mögliche Wegfall der Schulturnhalle "das Thema der letzten Tage", sagte der Vorsitzende Andreas Schauer. Die Vereinsmitglieder nutzten die Halle täglich, sagte er - für Kinderturnen, Volleyball und Gesundheitssport. Ob die Schulenburger Halle für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet sei, bezweifelte Schauer. "Es gibt kein Tageslicht und es kommt keine Frischluft rein", sagte er.

Claudia Neuber, Konrektorin der Grundschule Pattensen, sagte: "Kinder brauchen Bewegung." Viel Ausweichmöglichkeiten auf dem Schulgelände an der Marienstraße sieht sie nicht: "Das Pausengelände ist nicht groß, und unsere Wiese ist bei schlechtem Wetter nicht zu benutzen." Schon jetzt werde die Turnhalle so intensiv vom Schulsport genutzt, dass ein Teil der Schüler im Pattenser Bad Schwimmunterricht erhalte. Die Schulleitung der Ernst-Reuter-Schule habe sich schon Gedanken gemacht, sagte KGS-Direktor Andreas Lust-Rodehorst, was für Folgen eine Sperrung der Sporthalle haben würde. "Wir wollen aber erst Stellung nehmen, wenn es uns tatsächlich betrifft." 

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