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Kernstadt liegt am Datenhighway

Pattensen-Mitte Kernstadt liegt am Datenhighway

Der Telekommunikationsanbieter htp hat den Breitband-Ausbau von Pattensen-Mitte abgeschlossen. Montagmittag trafen sich htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann und Bürgermeisterin Ramona Schumann zur offiziellen Übergabe.

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Breitband-Ausbau in Pattensen-Mitte ist beendet: htp-Geschäftsführer (links) und Bürgermeisterin Ramona Schumann.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Treffpunkt von Schumann und Heitmann die Talstraße/ Ecke Marienstraße. Dort steht einer der 21 Technik-Shelter, die htp aufgestellt hat. Sie ergänzen die 24 Schränke der Telekom. Wie Heitmann erläuterte, ist so die Verbindung zwischen der Ortsvermittlungsstelle an der Max-Eyth-Straße und den angeschlossenen Haushalten besonders kurz. So können weite Teile des Ortes mit Brandbreiten bis zu 100 Mbit/s versorgt werden. Nutzer müssen damit einen Vertrag mit htp abschließen.

In den Jahren zuvor hatte htp schon die Leitungen in Schulenburg, Hüpede, Oerie und Reden ausgebaut. Mit der Folge, dass es inzwischen auf der Datenhighway in der Kernstadt am langsamsten voran ging. Jetzt hat das Unternehmen nochmals 750.000 Euro investiert. Unter anderem wurden auch über gut fünf Kilometer Kabel verlegt, die meisten im sogenannten Rohrspülverfahren, sodass weniger Erdarbeiten nötig waren.

"Für mich ist die Breitband-Versorgung ein Teil der Daseinsvorsorge", sagte Schumann. Als Beispiel nannte sie, dass eine gute und verlässliche Internetverbindung vor Vereinsamung schützen könne. Außerdem nannte sie die Notrufe, die Senioren aktivieren können, wenn sie etwa in ihren vier Wänden gestürzt sind und Hilfe benötigen. "Mir ist es wichtig, dass im Stadtgebiet keine weißen oder grauen Flecken bleiben", betonte sie. Sie wünsche sich jetzt eine Bestandsaufnahme, wo noch eine Unterversorgung ist.

Nach Auskunft von Heitmann stehen in einem kleinen Teil der Kernstadt rund um den Hauptverteiler derzeit nur Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung. Für diesen Bereich sei noch nicht geklärt, welcher Anbieter ausbauen darf. "Wir wollen auch hier die Infrastruktur optimieren, müssen allerdings auf die Entscheidung der Bundesnetzagentur warten", ergänzte Heitmann.

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