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Angusrinder bleiben immer auf der Weide

Schulenburg Angusrinder bleiben immer auf der Weide

Der junge Landwirt Thomas Meier aus Schulenburg startet einen neuen Wirtschaftszweig mit der Aufzucht von Angusrindern. Fünf tragende Mutterkühe stehen seit vier Wochen auf einer Weide bei Schulenburg. Die robusten etwas urwüchsig aussehenen Tiere bleiben das ganze Jahr über im Freien.

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Das Angusrind bleibt das ganze Jahr über auf der Weide bei Schulenburg.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. In dem Familienbetrieb von Dirk und Susanne Meier und ihrem Sohn Thomas werden Zuckerrüben, Gerste, Weizen und Raps angebaut. Die Schweinehaltung wurde schon vor Jahren als unwirtschaftlich aufgegeben. Susanne Meier, ehrenamtliche Leiterin der DRK-Reiterstaffel, betreut aber mehrere Pferde.

Pferde seien sehr wählerisch beim Fressen, hat Thomas Meier beobachtet, nehmen nur das frischeste und zarteste Gras. Der 21-Jährige ist gelernter Landwirt und macht gerade eine Zusatzausbildung zum Wirtschafter an der Michelsenschule in Hildesheim. Um die Weiden besser auszunutzen, will er als neuen Wirtschaftszweig eine Herde mit Rindern der Rasse Deutsch Angus aufbauen.

Die Kälber seiner ersten fünf Kühe werden im Frühling geboren und dann etwa ein Jahr lang aufgezogen. Die Kuhkälber bleiben in Schulenburg und vergrößern die Herde. Die Bullenkälber werden geschlachtet, das Fleisch soll später im Hofladen verkauft werden. Das Fleisch sei schmackhaft und weder fett noch wässerig, sagt Meier.

Der Umgang mit Rindern hat ihm schon als Schüler bei einem Praktikum gefallen, einen Teil seiner Lehrzeit hat er in einem Milchviehbetrieb absolviert. "Aber die Tiere standen meistens im Stall."

Am Angusrind schätzt der Landwirt, dass es so ruhig und robust ist. Auf der Weide gibt es einen Unterstand. Damit es den Tieren auch im Winter an nichts fehlt, wurde ein Thermofass angeschafft, in dem das Wasser selbst bei Minus 20 Grad Celsius nicht einfriert. "Die Tiere kalben auch alleine", sagt er.  Auf künstliche Besamung wird verzichtet: Der Bulle kommt später zwei, drei Monate mit auf die Wiese. Die dann noch jungen Kälber können ohne Probleme mit auf der Weide bleiben.

Meier hofft, dass sich die Direktvermarktung des Fleisches für den Betrieb lohnen wird. "Die Menschen sagen, dass sie Fleisch wollen, dass nicht aus dem Stall kommt. Aber dann sind sie vom höheren Preis abgeschreckt."

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