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Kampstraße: Anlieger wehren sich gegen Kosten

Schulenburg Kampstraße: Anlieger wehren sich gegen Kosten

Die Anlieger der Kampstraße in Schulenburg wehren sich gegen die ihrer Meinung nach zu hohen Kosten der für April/Mai 2016 geplanten Straßensanierung. Das Projekt sei von der Stadtverwaltung Pattensen nicht korrekt eingestuft worden, kritisiert die Interessengemeinschaft (IG) Kampstraße. Die Verwaltung widerspricht.

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Heinz Möller (links) und Ingo Lokenberg stehen hinter Möllers Haus an der Kampstraße auf dem Streifen, der dem Realverband gehört.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Die von Schlaglöchern übersäte Straße soll neu aufgebaut werden, außerdem lässt die Stadt Gehwege anlegen und Kanäle erneuern. An der Kampstraße sind 35 Hausbesitzer betroffen, die meisten von ihnen haben sich der IG angeschlossen und haben sich rechtlich beraten lassen. Die Stadt stuft die Straße als reine Anliegerstraße ein, damit müssten die Anlieger 75 Prozent der beitragsfähigen Kosten zahlen. Einige Anlieger haben sich schon eine Kostenschätzung geben lassen, berichten die IG-Sprecher Heinz Möller und Ingo Lokenberg. Es kämen auf jeden Summen zwischen 10.000 und 20.000 Euro zu, einzelne Hausbesitzer müssten bis zu 23.000 Euro bezahlen.

Die Anlieger bezweifeln, dass es sich um eine Anliegerstraße handelt. Sie verweisen auf den Verkehr, der vom Abzweig "Am Brink" ausgeht und vom Durchgangsverkehr wegen des nahegelegenen Friedhofs. Außerdem würden viele schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge durch die Kampstraße zu den angrenzenden Feldern fahren. Deshalb erhalte die Straße nach den Plänen der Stadt eine verstärkte Decke. "Wie kann es dann eine reine Anliegerstraße sein?" fragt Möller. Zudem gehöre ein drei bis fünf Meter breiter Streifen, der hinter den Häusern auf der Westseite verläuft, dem Realverband. Die Anlieger könnten über die hinter diesem Streifen liegende Fläche nicht frei verfügen. Deshalb dürften diese Flächen bei der Beitragsbemessung nicht angerechnet werden.

Die Stadt bleibe bei ihrer Einstufung als Anliegerstraße, sagte Stadtsprecherin Andrea Steding, und die hinterliegenden Flächen gehörten zum Anrechnungsbereich. Die verstärkte Decke wegen des landwirtschaftlichen Verkehrs werde "bei der Kalkulation berücksichtigt".

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