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Rübenkampagne verspricht recht guten Ertrag

Pattensen / Hemmingen Rübenkampagne verspricht recht guten Ertrag

Die Bezirkslandwirte von Pattensen und Hemmingen erwarten von der derzeit laufenden Rübenkampagne einen recht guten Ertrag. Gewinn verspricht vor allem der hohe Zuckergehalt, der sich wegen der langandauernden Trockenheit in den Zuckerrüben entwickelt hat.

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Die geernteten Rüben, wie diese von einem Feld an der Jeinser Straße in Pattensen, werden zur Zuckerfabrik in Nordstemmen transportiert.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen / Hemmingen. Nach Auskunft von Heinrich-Hubertus Helmke vom Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer bewirkt langanhaltende Trockenheit den sogenannten Rosinen-Effekt: Durch die Trockenheit nimmt der Wasseranteil im Rübenkörper ab, und im Gegenzug steigt der Zuckergehalt.

Pattensens Bezirkslandwirt Heinrich Eicke (Oerie) rechnet von der Menge her nur mit einer durchschnittlichen Ernte. Die Hitze im August habe keinen Zuwachs für die Rübe gebracht. "Aber irgendwie wird es passen - über den hohen Zuckergehalt." Dass das Wasser in den Böden fehlt, könnte auch bei der Ernte Probleme machen: "Es ist nicht einfach, die Rüben ohne Bruchverlust aus der Erde zu kriegen", sagt er.

Diesen Effekt hatte auch Hemmingens Bezirkslandwirt Burkhard Köhler (Ohlendorf) befürchtet. Doch er hat in den vergangenen Tagen Rüben geerntet, und es gab weniger Probleme, als befürchtet. "Die Roder fahren etwas langsamer, aber wir kriegen die Rodeschaufel in die Erde und die Rübe heraus", berichtet er. "Ich bin sehr zufrieden." Der Zuckergehalt betrage bei den jetzt geernteten Rüben schon 18 Prozent, sagt Köhler, der Vorstandsmitglied im Zuckerrübenanbauerverband Niedersachsen-Mitte ist. "Das wird bei der Bezahlung berücksichtigt."

Sind die Rüben aus der Erde, wird auf den Äckern der Winterweizen ausgesät. Beide, Köhler und Eicke, wünschen sich jetzt kräftigen Regen. "Das in den letzten Tagen, das war doch nur Nieselregen", sagt Köhler. "Es müsste mal eine Nacht durchregnen."

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Der Schornstein der Zuckerfabrik in Nordstemmen - im Bild von Jeinsen aus gesehen - raucht schon seit Wochen.

Quelle: Kim Gallop
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