Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Grüne wollen Radweg zur KGS retten

Pattensen-Mitte Grüne wollen Radweg zur KGS retten

Seit anderthalb Jahren kämpfen die Pattenser Grünen für einen neuen Radweg zur Ernst-Reuter-Schule (KGS). Jetzt sollen die 100.000 Euro für Bau und Beleuchtung aus dem Haushalt gestrichen werden. Schließlich muss die verschuldete Stadt sparen. Gegen diese Kürzung wollen sich die Grünen wehren.

Voriger Artikel
Erste Auktion ist Krönung des Bad-Flohmarkts
Nächster Artikel
Dachstuhl eines Hauses brennt

Die KGS fest im Blick: An dieser Stelle könnte nach Meinung der Grünen der neue Radweg zur Ernst-Reuter-Schule verlaufen.

Quelle: privat

Pattensen-Mitte. "Das geht so nicht", sagt Uwe Hammerschmidt, Mitglied der Ratsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen. Er hat im Namen seiner Fraktion einen Antrag gestellt, den Kürzungsvorschlag zurück zu nehmen.

Die Grünen verweisen darauf, dass durch die Ausweisung von sechs Neubaugebieten in den vergangenen knapp 20 Jahren die Schülerzahlen stark gestiegen sind. Dem wurde ja auch Rechnung getragen, in dem die KGS für mehr als 20 Millionen Euro saniert, umgebaut und erweitert wurde. "Wir können nicht einen verkehrsgerechten und sicheren Radweg zur Ernst-Reuter Schule vergessen", sagt Hammerschmidt. "Es ist schon peinlich genug, dass sich niemand dieses Themas frühzeitig angenommen hat."

Viele Schüler nutzen derzeit den kürzesten Weg durch den Schäferkamp. Der enge Weg ist eigentlich nur für Fußgänger frei gegeben, Radfahren ist dort verboten. Die Grünen schlagen vor, eine Radwegverbindung zu bauen, die von der KGS aus parallel zum Hüpeder Bach verläuft und bei der Brücke über die Schille auf die Dammstraße trifft. Nach Auskunft von Hammerschmidt kostet der Bau des Radwegs 145.000 Euro, vom Bund kommt ein Zuschuss in Höhe von 70.000 Euro. Die Beleuchtung soll 50.000 Euro kosten, der Bund trägt davon 25.000 Euro.

"Der Weg sollte dieses Jahr gebaut werden", sagt Hammerschmidt. "Wer weiß, wie lange es die Zuschüsse noch gibt." Er bedauere es, ergänzte er, dass solche Streichvorschläge von der Verwaltung ohne Rücksprache vorgelegt würden. So ein Thema sollte vorher in der interfraktionellen Arbeitsgruppe Haushaltskonsolidierung diskutiert werden, fordert er.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6x5ksqfe83m9uw09352
Schüler erleben Vollbremsung bei ADAC-Aktion

Fotostrecke Pattensen: Schüler erleben Vollbremsung bei ADAC-Aktion

Pattensen