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Windparks: Geld soll Akzeptanz erhöhen

Schulenburg / Pattensen Windparks: Geld soll Akzeptanz erhöhen

Die Erweiterung oder der Neubau von Windparks wird im Stadtgebiet von Pattensen sehr kritisch gesehen. Ein Landwirt hat jetzt vorgeschlagen, die Bevölkerung an Windparks mitverdienen zu lassen. Dies könne die Akzeptanz erhöhen.

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Falls Anwohner daran verdienen, könnte das die Akzeptanz für Windparks erhöhen.

Quelle: Torsten Lippelt

Schulenburg / Pattensen. Der Vorschlag kam bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung über die Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms, bei der Experten der Region über die Pläne informierten. Hauptthema war die Windkraft, die vor allem in Schulenburg abgelehnt wird.

Der Landwirt meinte, kaum jemand wolle statt Windkraft ein Atomkraftwerk für die Energiegewinnung vor seiner Haustür. Deshalb sei es besser, zusammen statt gegeneinander zu arbeiten. "Lasst doch die Leute, die auf die Windräder gucken müssen, daran mitverdienen", sagte er. Er schlug sogar vor, dies verbindlich in die Planung aufzunehmen. Dies wurde von den Regionsexperten aber als nicht möglich zurück gewiesen.

Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann zeigte sich offen für das Thema. "Diesen Gedanken haben wir auch schon verfolgt", sagte sie. Sie bezweifelte aber, dass die Investoren, die an Windparks im Pattenser Raum sehr interessiert seien, mit Bürgern zusammen arbeiten wollten. "Die sind nicht bereit, von ihrem Gewinn etwas abzugeben."

Andrea Eibs-Lüpcke, SPD-Ortsratsmitglied aus Koldingen, schlug vor, dass auch die Stadt sich - etwa über eine Genossenschaft - an Windparks beteiligt. "Schließlich braucht die Stadt Geld. Da kann sie doch mit den Bürgern zusammen Geld verdienen", sagte sie. Eibs-Lüpcke kündigte an, dass sie an dem Thema "dran bleiben" wolle.

UWG lädt zu Informationsabend ein

Zu einer kostenfreien Veranstaltung zum Thema "Windkraft und Energiewende - Auswirkungen am Beispiel Schulenburg" lädt die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Schulenburg-Calenberg ein. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 24. Mai, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Schulstraße. Referent Klaus Iffland, UWG-Kandidat für den Posten des Ortsbürgermeisters, wird anhand der Planungen des Raumordnungsprogrammes der Region Hannover über mögliche Folgen und Auswirkungen für den Bereich Schulenburg sprechen.

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