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Streit um Sozialwohnungen am Mühlenfeld

Pattensen-Mitte Streit um Sozialwohnungen am Mühlenfeld

Die SPD Pattensen will bezahlbaren, barrierefreien und seniorengerechten Wohnraum im Baugebiet Mühlenfeld. Für die derzeitige Ackerfläche zwischen Göttinger Straße und Pattensen-Mitte-Nord wird der Flächennutzungsplan geändert. Über die Vorstellungen der SPD gab es im Ortsrat eine längere Diskussion.

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Auf der zehn Hektar großen Fläche zwischen der Göttinger Straße (vorn) und dem Rand von Pattensen-Mitte-Nord (im Hintergrund) soll das Baugebiet Mühlenfeld entstehen.we

Quelle: Kim Gallop (Archiv)

Pattensen-Mitte. Die SPD schlägt vor, dass mindestens 25 Prozent der vorgesehenen Wohnfläche sozialgebunden sein soll. Pattensen habe zu wenig bezahlbaren Wohnraum und in den vergangenen Jahren seien beinahe ausschließlich Einfamilienhäuser gebaut oder geplant worden. So ein Haus könne sich nicht jede Familie leisten.

Christian Bock (CDU) forderte ein Gesamtkonzept für die Stadt und nicht starre Vorgaben für einzelne Baugebiete. Julia Recke (CDU) fand den Antrag zu früh. "Das kommt später in den Bebauungsplan", sagte sie. Gabriele Hiller (Grüne) widersprach: "Man kann solche Anträge gar nicht früh genug stellen", sagte sie. Ihr war aber die Quote von 25 Prozent zu niedrig. Außerdem kündigte sie an, sich bei der Abstimmung zu enthalten: Sie ist gegen die Ausweisung des Baugebiets, weil erst bereits ausgewiesene Flächen bebaut werden sollten.

Jörg Walkowiak (SPD) sagte, der Ortsrat solle lieber jetzt sagen, was er sich für das neue Baugebiet wünscht. Sonst werde die Verwaltung allein tätig und lege schließlich ein Konzept zur Abstimmung vor. "Es ist schwieriger, einen fertigen Plan zu ändern." Er schlug vor, den Antrag der SPD in zwei Schritten zu behandeln. So wurde es gemacht: Einstimmig empfahl der Ortsrat den Satz "Im Baugebiet ,Mühlenfeld' soll die Schaffung von bezahlbarem, barrierefreien und seniorengerechten Wohnraum im Vordergrund stehen". Für die verpflichtende Quote von 25 Prozent fand sich eine Mehrheit bei drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung.

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