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Bessere Anbindung an den Nahverkehr?

Pattensen-Mitte Bessere Anbindung an den Nahverkehr?

Pattensen-Mitte soll ab 2017 besser an den Busverkehr angebunden werden. Dafür hat sich der Verkehrsausschuss der Region Hannover ausgesprochen. Es ist jedoch nur eine von vielen Anregungen der Stadt, die umgesetzt werden sollen. Der Ortsrat kritisiert das häufige Zurückweisen der Anträge.

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Pattensen-Mitte soll stärker an den Busverkehr angebunden werden.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Die Regionsverwaltung schlägt nur vier Veränderungen hinsichtlich der Busverbindungen ab 2017 vor. Eine davon betrifft Pattensen. Das Neubaugebiet Pattensen-Mitte-Nord soll an den Busverkehr angeschlossen und das Gewerbegebiet soll noch besser als bisher bedient werden. Der Verkehrsausschuss der Region Hannover hat dem Vorschlag bereits zugestimmt. Die endgültige Entscheidung trifft die Regionsversammlung im nächsten Jahr.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Pattenser CDU, Jonas Soluk, begrüßt das Votum des Verkehrsausschusses. "Nach dem positiven Entscheid des Ausschusses ist auch mit einer Zustimmung der Regionsversammlung zu rechnen", teilt er mit. Dennoch gebe es weiterhin Handlungsbedarf. "Die Änderungen betreffen nur die Kernstadt. In den weiteren Ortsteilen gibt es noch viel Arbeit, um den Nahverkehr in der gesamten Stadt auszubauen", sagt Soluk.

So sehen es auch die Mitglieder des Ortsrates in Pattensen-Mitte. Die Stadtverwaltung hatte Vorschläge sämtlicher Ortsräte zu Änderungen des Personennahverkehrs weitergeleitet wie etwa die geplante Stadtbahnlinie nach Hemmingen-Westerfeld langfristig bis Pattensen zu verlängern, eine Busverbindung zum Bahnhof Sarstedt einzurichten oder eine Haltestelle in Reden anzubieten. Sie wurden mit der einen Ausnahme alle abgelehnt.

"Mich erschreckt diese Ignoranz. Wenn sich die Kommunen an der Gestaltung beteiligt sollen, müssen ihre Vorschläge auch berücksichtigt werden", sagte Jörg Walkowiak (SPD) in der Sitzung am Mittwoch. Der Erste Stadtrat Axel Müller stimmte ihm zu. "Es steckt viel Arbeit von Seiten der Politik und Verwaltung in unseren Vorschlägen", sagte er. Noch mehr Arbeit werde in die Änderungsvorschläge für das Regionale Raumordnungsprogramm investiert. "Doch ich befürchte, das Ergebnis wird ähnlich ausfallen", sagte er.

Flüchtlinge: Ein weiteres Thema in der Ortsratssitzung war die Ankündigung der Verwaltung, ab Januar Turnhallen als Notunterkünfte für Flüchtlinge zu benötigen. Ein Gast kritisierte, dass die Verwaltung dies drei Tage nach der öffentlichen Informationsveranstaltung am Sonnabend im Ratskeller bekannt gegeben hat. "Das sollte offenbar nicht öffentlich diskutiert werden", sagte er. Der Erste Stadtrat Axel Müller sagte, dass die Verwaltung erst am Montag von der Region erfahren habe, dass der Verteilungsschlüssel für die Flüchtlinge erhöht wird. Dies habe zu der Entscheidung geführt, die Turnhallen zu nutzen. "Wir haben dann die Öffentlichkeit umgehend informiert", sagte er. Welche Turnhallen belegt werden, steht noch nicht fest. Mitarbeiter der Verwaltung prüfen gerade sämtliche Hallen, ob sie für eine Belegung geeignet sind.

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