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Für Gewerbegebiet wird Investor gesucht

Pattensen Für Gewerbegebiet wird Investor gesucht

Die Stadt Pattensen will die Grundstücke des Gewebegebiets nicht mehr selbst vermarkten. Diese neue Entwicklung kam ganz beiläufig in der Ratssitzung am Donnerstagabend zur Sprache. Diese Entscheidung markiert eine ganz neue Entwicklung.

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Den schmalen Weg Am Schäferkamp sollen eigentlich nur Fußgänger benutzen, er ist jedoch bei radelnden Schülern beliebt.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. In der Ratssitzung wurden viele der insgesamt 34 Tagesordnungspunkte intensiv von den Politikern diskutiert. Offenbar waren einige Entscheidungen erst kurz zuvor im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss gefallen. So wurden bei einigen seit Wochen heftig umstrittenen Projekten die Haushaltsansätze massiv gekürzt, es wurde allerdings auch vereinbart, dass mehr Geld fließen wird, wenn es nachweislich benötigt wird.

Dies betrifft unter anderem die Einrichtung einer Ganztagsschule in Jeinsen: Dafür werden nicht 50.000 Euro, sondern zunächst nur 10.000 Euro in den Haushalt eingestellt - quasi als Anschubfinanzierung. Wenn der genaue Budgetbedarf fest steht, soll nachgesteuert werden. Ähnlich wurde mit der Beschaffung von Büromöbeln verfahren - da wurde der Betrag  von 90.000 auf 45.000 Euro reduziert. Beibehalten wurde auch der Vorschlag der Grünen, einen neuen Radweg zur KGS zu bauen. Damit soll der sehr schmale Weg Am Schäferkamp entlastet werden. Dort sind eigentlich nur Fußgänger erlaubt, er wird aber von vielen Schülern als Radweg benutzt.

Ohne große Diskussion wurde von der Politik hingenommen, dass die Planungs- und Erschließungskosten für die Erweiterung des Gewerbegebiets von 1,5 Millionen Euro auf 300.000 Euro reduziert wurden. Der Erste Stadtrat Axel Müller erläuterte während der Ratssitzung, dass die Stadt derzeit mit einem Investor im Gespräch ist, der die Flächen ankauft und die Erschließung wie auch die Vermarktung übernimmt. Die Stadt benötige deshalb nur noch die 300.000 Euro für die Erschließung der öffentlichen Bereiche -  Straßen, Fußwege und Lärmschutzwall.

Die Stadt hatte ursprünglich erklärt, dass sie die Baugrundstücke für Haus- und Wohnungsbau sowie Gewerbegrundstücke künftig selbst vermarkten werde, um den Gewinn abzuschöpfen. Für Wohnbaugrundstücke gelte das nach wie vor, versicherte Müller auf Anfrage. Doch wegen fehlendem Personal - im Baubereich sind Mitarbeiter langzeiterkrankt, andere haben gekündigt - sei dies nicht zu leisten. Außerdem fehlten der Stadt die Mittel, um die Grundstücke für die Gewerbeflächen anzukaufen.

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