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Zeichnen in der Gruppe bringt Freu(n)de

Pattensen Zeichnen in der Gruppe bringt Freu(n)de

Zeichnen ist oft ein einsames Geschäft - ob im stillen Kämmerlein oder in der freien Natur. Die Studiengruppe Zeichnen aus Pattensen geht einen anderen Weg: Sie ist seit 16 Jahren künstlerischj aktiv und unterstützt außerdem karitative Zwecke

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Christiane Zeddies (links) und Inge Ottmers haben Freude am Blick in den Kalender für 2016.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Alles begann im Jahr 2000, als einige Frauen aus Pattensen mehrere Zeichenkurse bei der Evangelischen Familienbildung in Hannover belegten. Schließlich trafen sie sich als private Gruppe weiter mit ihrer inzwischen verstorbenen Zeichenlehrerin Sabine Gerke. Ausreichend Raum für die Treffen fanden und finden sie im Tennisverein Pattensen, wo einige der Frauen Mitglied sind. "Es ist unser Winterhobby, bis die Tennissaison wieder anfängt", sagt Christiane Zeddies.

Zwölf Frauen gehören der Gruppe an. Nach dem Tod ihrer ersten Lehrerin haben sie in Dagmar Leske aus Hildesheim eine neue gefunden. "Wir wollten als Gruppe zusammen bleiben und uns weiter entwickeln", sagt Zeddies.

Es geht konzentriert zu, wenn sich die Zeichnerinnen treffen. Jede hat ihren eigenen Stil und ihre eigenen Interessen. Die eine hat Freude an Blumen, die andere an Tieren, die nächste übt sich an Stillleben mit Küchendingen oder Obst. Was sie gemeinsam haben, ist ein beachtliches Niveau, dem man das kontinuierliche Üben ansieht. Die Künstlerinnen gehen auch durchaus kritisch mit den Werken der anderen um, aber nur, weil sie helfen wollen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. "Das Schönste ist, dass wir uns alle kennen und verstehen", sagt Christel Ederleh.

Seit 2011 gehen die Frauen mit ihren Werken an die Öffentlichkeit. Damals entstand ein Poster mit Pattensen-Motiven, dass sogar die Stadtverwaltung als Gastgeschenk bei offiziellen Anlässen übergeben hat. Es folgten Postkarten und zweimal Kalender, 2014 und 2016. Kalender und Postkarten, liebevoll gestaltet von Grafikerin Andrea Struckmeier, verkauften sich gut. Den Erlös hauten die Damen nicht etwa bei einem guten Essen auf den Kopf, sondern spendeten das Geld - an die Tafel, das Bad, an die Aktion MiniDecki, die Fahrradwerkstatt oder für eine Bank in der Feldmark.

Jetzt arbeitet die Studiengruppe Zeichnen an einem Geburtstagskalender, der unter anderem beim Kirchfest von St. Lucas am 28. August verkauft wird. In den Kalender kann jeder die Geburtstage seiner Lieben eintragen und das gute Stück kann mehrere Jahre lang an der Wand hängen bleiben. Wie gut, dass es zwölf Zeichnerinnen sind. Da kann jede eines der 12 Monatsblätter gestalten.

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