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Weniger Schwerverletzte im Straßenverkehr

Pattensen Weniger Schwerverletzte im Straßenverkehr

Die Verkehrsunfallstatistik für 2015 weist die meisten Unfälle seit 10 Jahren auf, aber die wenigsten Schwerverletzten. Das erklärte am Freitag der Leiter der Einsatz- und Streifendienstes Lutz Fricke. Er stellte die Zahlen vor, die im Polizeikommissariat Springe für Pattensen und Springe erfasst wurden.

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Polizeihauptkommissar Lutz Fricke stellt die Verkehrsunfallstatistik für 2015 vor - dazu gehört auch eine Karte mit Wildunfällen.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen/ Springe. Es wurden 924 Unfälle gezählt. "So viele gab es seit 2001 nicht", sagte der Polizeihauptkommissar. 305 davon sind im Stadtgebiet von Pattensen passiert. Das Erfreuliche: Bei den meisten Unfällen, drei Viertel der Gesamtzahl, ist es nur zu Sachschaden gekommen wozu auch Wildunfälle zählen. Schwerpunkte für diese Art von Unfällen sind in Pattensen das Calenberg Center und in Springe das E-Center. "Dort herrscht eine hohe Fahrzeugdichte und es ist besondere Aufmerksamkeit nötig", sagte Fricke. Die Zahl der Wildunfälle ist stark auf 135 gestiegen, in Pattensen gab es 41. Fricke: "Wenn Sie ein Warnschild sehen: Fuß vom Gas!"

Leider haben auch die Verkehrsunfallfluchten zugenommen: um mehr als 10 Prozent. In Pattensen sind die Unfallversursacher in 52 Fällen einfach weggefahren, ohne sich zu melden. Sogar in Fällen, wo es neben Blechschaden auch Verletzte gab. Dies sei eine Straftat und könne zum Entzug der Fahrerlaubnis führen, sagte der Polizeibeamte. Die Ermittlung des Schuldigen sei oftmals sehr schwierig, ergänzte er. Dennoch konnten 19 Fällen in Pattensen aufgeklärt werden.

In Pattensen gab es im vergangenen Jahr durch Verkehrsunfälle zwei Tote zu beklagen, sechs Schwerverletzte sowie 62 Leichtverletzte. Insgesamt gesehen sei das der niedrigste Stand seit 10 Jahren. Fricke führt das auf die verbesserten Sicherheitssysteme moderner Autos zurück, auf die Präventionsarbeit - etwa die Warnschilder der Deutschen Verkehrswacht -, aber auch auf das vorsichtigere Fahrverhalten der Pattenser und Springer.

Eine sogenannte Unfallhäufungsstelle in Pattensen bleibt die Einmündung der Bundesstraße 3 aus Richtung Alfeld in die Bundesstraße 443 zwischen Pattensen und Koldingen. Dabei ist es zu 18 Unfällen gekommen (im Vorjahr waren es 33) mit sechs leicht verletzten Personen. Die Unfallkommission hat sich bereits mehrfach mit diesem Problem beschäftigt. Unter anderem wurde das Stoppschild wieder durch "Vorfahrt gewähren" ersetzt. Seit dem gibt es weniger Auffahrunfälle. Dennoch soll jetzt die Auffahrspur in Richtung Rethen verlängert werden..

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