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Gelbe Karte für Müll und Straßen

Pattensen Gelbe Karte für Müll und Straßen

Die meisten Bürgerbeschwerden in Pattensen erhält die Stadt zum Thema Müll und Straßen. Das ergab eine Bilanz des Beschwerdemanagements, das den Namen Gelbe Karte trägt. Es gab auch Selbstkritik: Die Bearbeitung einer Beschwerde dauere mit durchschnittlich 9 Tagen zu lang.

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Viele Bürgerbeschwerden beziehen sich auf Müll, der einfach in die Feldmark gekippt wird.

Quelle: Kim Gallop (Archiv)

Pattensen. In der Feldmark liegen defekte Computermonitore herum. Am Altglascontainer türmen sich Müllsäcke mit stark riechendem Inhalt. In den Fußweg ragen Äste hinein. Auf der Straße ist ein Schlagloch. - Wer sich bei der Stadt Pattensen beschweren will, kann das per Anruf, per Brief, per E-Mail oder mit einer speziellen App (TellMe) machen. Mit der App kann sogar ein Foto mitgeschickt werden. Die Beschwerden und Anregungen werden unter dem Stichwort Gelbe Karte gesammelt und bearbeitet.

In einer Informationsdrucksache für die Ratsmitglieder hat die Verwaltung jetzt Fakten über das Beschwerdemanagement zusammen getragen. Im laufenden Jahr (bis August 2016) sind 371 Meldungen eingegangen, 345 wurden erledigt. 2015 waren es 466 Meldungen, die laut Stadt alle erledigt wurden.

Die sogenannten Gelben Karten werden zentral gesammelt. Wenn sie nicht sofort beantwortet werden können, wird die entsprechende Fachabteilung um eine Antwort gebeten, und es wird eine Frist gesetzt. Diese beträgt fünf Tage. Dann wird intern nachgefragt. In diesem Verfahren könnte begründet sein, dass die Beantwortung beim Kunden häufig länger dauert. Wenn es einen erkannbaren Grund gibt, warum eine Frage derzeit nicht beantworten werden kann - etwa, weil noch ein Ortstermin geplant ist, oder erst ein politischer Beschluss fallen muss -, soll der Kunde einen Zwischenbescheid erhalten.

Wenn die Stadt nicht zuständig ist, leitet sie die Beschwerde weiter. "Wir schreiben aber auch dem Kunden, wer tatsächlich zuständig ist  und dass wir die Anfrage weiter gegeben haben", erläutert Stadtsprecherin Andrea Steding. Dies sei etwa bei Beschwerden über illegal abgekippten Müll der Fall. Dann sei der Abfallentsorger aha zuständig. Auch, als Anfang des Jahres Gelbe Säcke in den Straßen liegen blieben, weil die Abholung durch den Abfallentsorger Remondis nicht funktioniert hatte, habe die Stadt Remondis informiert. "Wir antworten den Kunden nicht einfach: 'Das geht uns nichts an.'", bekräftigte Steding.

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