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Neue Kita will Bewegung der Kinder fördern

Pattensen Neue Kita will Bewegung der Kinder fördern

Im August soll die neue Kita an der Ruther Straße eröffnet werden. Der Verein Mobile, Träger der Einrichtung, hat bereits ein Konzept erarbeitet, nach dem die rund 100 Kinder betreut werden sollen. Dabei stehen Bewegung und Naturerfahrungen im Mittelpunkt.

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Ali Kara von der Stadt (von links), Mobile-Geschäftsführerin Annette Köppel und Regina Liedtke schauen sich die Pläne für die neue Kita an der Ruther Straße an.

Quelle: Isabell Rollenhagen

Pattensen. Bereits im Herbst, also noch vor Baubeginn, hatte sich Mobile-Geschäftsführerin Annette Köppel zusammen mit der Stadt und den Leiterinnen der bereits bestehenden Mobile-Kita Gedanken über das pädagogische Konzept und die Gestaltung der neuen Einrichtung gemacht. "Der zentrale Punkt dabei ist, dass wir eine Bewegungskita sind", sagt Köppel. Deshalb müsse der Neubau Innen wie Außen ausreichend Platz und entsprechende Materialien für Bewegung bieten.

Die rund 1000 Quadratmeter große Kita wird in zwei Trakte aufgeteilt: die Krippe, in der es zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren gibt, und den Kindergartentrakt mit zwei Gruppen für die Älteren. In der Mitte gibt es einen Raum für eine altersgemischte Gruppe.

"Vor allem im Kita-Trakt wollen wir möglichst offen arbeiten", sagt Köppel. Daher werde es zwar Stammgruppen geben. Die Räume aber sollen thematisch unterschiedlich eingerichtet werden. "So muss es nicht zwei Puppenecken geben", erklärt Regina Liedtke, stellvertretende Leiterin der alten Kita. Im sogenannten Konstruktionsraum soll es ein Baupodest geben. Dort haben die Kinder viel Platz, um konstruktiv tätig zu werden. Außerdem wird dort der Frühstücksbereich mit einer Kinderküchenzeile eingerichtet. Daneben entsteht ein Kreativraum mit einem Podest, der als Bühne oder Puppenecke genutzt werden kann. Er bietet auch Platz für Staffeleien und andere Materialien zum kreativen Gestalten.

Im dritten Raum soll es etwas ruhiger zugehen: Weil es der Raum der altersübergreifenden Gruppe ist, soll der Schwerpunkt Lesen sein. "Das muss ja auch zu den Krippenkindern passen, nebenan befindet sich schließlich der Schlafraum", sagt Liedtke. In den Räumen des Krippen-Traktes soll es ebenfalls Spielpodeste geben, auf denen sich die Kinder motorisch ausprobieren können. "Generell wollen wir möglichst wenig vorgeben, um den Kindern nicht den Raum für Spiele wegzunehmen", sagt Köppel.

Im Außengelände folgt der Trägerverein Mobile eine bestimmten Konzept: Es soll wenig durch Spielgeräte vorgegeben werden, so dass "sich die Kinder den Garten selbst erobern können", wie Köppel erläutert. Rund drei Millionen Euro hat die Stadt in ihrem Haushalt für den Neubau veranschlagt. Der Rohbau kostet 2,5 Millionen, die  Außenspielgeräte laut Kostenschätzung 80.000 und die Inneneinrichtung etwa 200.000 Euro.

Von Isabell Rollenhagen

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