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Fahrradschutzstreifen sorgen für Rätselraten

Pattensen-Mitte / Jeinsen Fahrradschutzstreifen sorgen für Rätselraten

Bis 2019 will die Region Hannover an insgesamt 62 Ortsdurchfahrten sogenannte Schutzstreifen für Fahrradfahrer bauen lassen. Der Bund fördert das Vorhaben. In Pattensen ist ein Schutzstreifen, in Jeinsen sind zwei geplant. Doch vor Ort wirft der Plan noch einige Fragen auf.

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An der Ortsdurchfahrt von Jeinsen in Richtung Schulenburg ist die Fahrbahn zur Temporeduzierung verengt, der einseitige Radweg ist durch einen Grasstreifen von der Straße getrennt.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte / Jeinsen. Die Schutzstreifen, die auf der Autofahrbahn mit Fahrradsymbolen markiert werden, sollen Fahrradfahrern anzeigen, wo sie fahren dürfen. Damit soll eine sichere Alternative zu fehlenden oder zu schmalen Fahrradwegen geboten werden.

Klaus Abelmann, Sprecher der Region, sagte auf Anfrage, dass die Details zu den einzelnen Bauvorhaben noch nicht festgelegt seien. Die Förderzusage des Bundes, der drei Millionen Euro dazu gibt, sei gerade erst gekommen. Offen sei etwa, wo die Schutzstreifen in beide Richtungen oder einseitig angelegt würden und wo Querungen der Straße erfolgen sollen. Ebenfalls offen ist, wann welche Straße umgebaut wird.

Zwei Schutzstreifen sollen an der Regionsstraße 219 an der Ortseinfahrt von Pattensen-Mitte aus Richtung Jeinsen (Jeinser Straße) gebaut werden und an der Ortseinfahrt von Jeinsen aus Richtung Pattensen-Mitte (Ippenstedter Straße). Der dritte Schutzstreifen ist an der Ortseinfahrt von Jeinsen aus Richtung Schulenburg im Verlauf der Regionsstraße 202 (Calenberger Straße) geplant.

Gerade diese Ortseinfahrten bieten aber auf den ersten Blick Radfahrern eine sicherer Verkehrssituation. Dort gibt es jeweils an einer Seite der Straße einen kombinierten Rad- und Fußweg, der durch einen schmalen, mit Gras bewachsenen Streifen von der Fahrbahn der Autos abgetrennt ist. Die meisten Fahrradfahrer nutzen diese Radwege. Nur sehr selten fährt ein Rennradfahrer auf der Autofahrbahn.

Günter Bötger, Ortsbürgermeister von Pattensen, meint, dass diese Rad- und Fußwege ausreichen. "So viel Verkehr ist nun auch nicht, dass Radfahrer und Fußgänger sich nicht gegenseitig ausweichen können." Gerade am Ende der Jeinser Straße sei auf der anderen Seite ebenfalls ein Fußweg. Auch dort seien neben den Fußgängern auch Radfahrer unterwegs. "Einer nimmt auf den anderen Rücksicht."

Pattensens Stadtsprecherin Andrea Steding erklärte, dass die Stadtverwaltung von der Region zu dem Thema noch nicht befragt worden sei. Jeinsens Ortsbürgermeister Günter Kleuker sagte, er habe sich mit der Bitte um Zusatzinformationen direkt an die zuständige Fachabteilung der Region gewandt. Dort habe er erfahren, dass der Umbau für Mai/Juni 2019 geplant ist.

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In der Ortsausfahrt von Jeinsen in Richtung Pattensen ist der einseitige Radweg durch eine Grasstreifen von der Straße getrennt.

Quelle: Kim Gallop
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