28°/ 17° wolkig

Navigation:
Ehepaar Singh übernimmt leerstehendes Gasthaus
Mehr aus Nachrichten

Hüpede Ehepaar Singh übernimmt leerstehendes Gasthaus

Wer an der Bennigser Straße vorfährt, sieht es sofort: Bei dem Gasthaus, das fünf Generationen lang die Familie Voges-Schwolow geführt hat, hat sich etwas verändert. Auf einem grünen Schild steht der neue Name Restaurant Café Bar Singh. Wer vor dem Eingang steht, sieht adventliche Lichterschlangen im Fenster - aber auch eine Figur des Hindugottes Shiva.

Voriger Artikel
Glücklicher Moment für die KGS: Ab 2016 gibts das Abi
Nächster Artikel
CDU will Tütchenspender für Hundekot zurück

Unter den Augen des glückverheißenden Hindugottes Shiva: Irmgard Schwolow (Mitte) freut sich, dass die Tradition der Gaststätte fortgeführt wird. Meena (links) und Jagjit Singh wollen aber eigene kulinarische Akzente setzen.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Irmgard Schwolow, die bis zu ihrem 75. Lebensjahr hinter dem Tresen stand, sieht die Veränderungen mit Vergnügen. Sie freut sich, dass sie für das zuletzt leerstehende Gasthaus mit dem Ehepaar Singh neue Pächter gefunden hat. Jagjit Singh und seine Frau Meena stammen aus dem Punjab. Der 50-Jährige ist seit 25 Jahren in der Gastronomie tätig. Zuletzt hat er das Restaurant Shiva an der hannoverschen Lavesstraße geführt. Seit drei Jahren betreibt er von Bennigsen aus einen Pizzabringdienst.

„Ich habe lange nach einem geeigneten Objekt für ein Restaurant gesucht“, sagt Singh. Seit gut einem Monat führen er und seine Frau die Geschäfte in Hüpede. Der Wirt ist guten Mutes, dass seine langjährigen Kunden, die aus dem Umkreis stammen, auch den Weg in sein Restaurant finden. Dort findet eigentlich jeder Gast etwas nach seinem Geschmack: indische Gerichte mit dem Schwerpunkt auf der nordindischen Küche, aber auch frisch zubereitete internationale Gerichte wie Pizza, Pasta und Giros sowie Schnitzel in vielen Varianten.

„Das ist ganz wichtig für Familien, dass die Kinder ihre Pommes oder Pizza kriegen“, sagt Meena Singh lächelnd, die mit ihrem Mann drei schulpflichtige Kinder hat. Sie bedauert, dass sie so kurz nach der Eröffnung noch keine Silvesterparty organisieren konnte. Aber für hungrige Gäste ist an Silvester geöffnet.

Die Ursprünge des Betriebs liegen im Jahr 1934. Lange liefen die Gaststätte und der Landhandel parallel. Als Schwolow sich zur Ruhe setzte, konnte sie nur für drei Jahre einen Pächter finden. Als das Haus im August 2011 schloss, war das ein Verlust für Hüpede und Umgebung. Vielen fehlte der große, 1912 erbaute Festsaal und die Bundeskegelbahn. „So langsam läuft es wieder an“, sagt Schwolow erfreut. Auch die Kegelgruppen haben schon Termine bis weit ins neue Jahr gebucht.

Voriger Artikel Voriger Artikel
Nächster Artikel Nächster Artikel
So schön ist Pattensen

Wo ist die Region Hannover am schönsten? Wo lässt es sich am besten entspannen, wo gibt es viel zu erleben? Gehen Sie mit auf Entdeckungstour und erleben Sie Hannovers Region in unserer Fotoserie. Heute: Ein Streifzug durch Pattensen.

Anzeige

Pattensen