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Dritte Mini-Decki-Nähaktion erfolgreich beendet

Jeinsen Dritte Mini-Decki-Nähaktion erfolgreich beendet

Eine erfolgreiche Bilanz des ehrenamtlichen Schaffens konnte Anke Kleuker am Sonnabend ziehen. Die Inhaberin der Patchworkdiele in der Vardegötzer Straße hatte eine Woche lang gemeinsam mit rund 20 Frauen aus Jeinsen, dem übrigen Stadtgebiet und Rethen über 60 so genannte Mini Decki hergestellt.

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Bei der Mini Decki-Herstellung in der Jeinser Patchwork-Diele: Helga Lübke (von links), Jonna (7), Anna-Sabine Hermsdorf und Anke Kleuker.

Quelle: Torsten Lippelt

Jeinsen. Das Wort aus dem Schweizerdeutschen bedeutet „meine Decke“. Denn in der Schweiz war dieses inzwischen auch deutschlandweite Projekt entstanden, um Flüchtlingskindern aus Bettwäschespenden genähte Kuscheldecken zu kommen zu lassen. „Damit jedes Flüchtlingskind hier eine Decke hat, die unterwegs Trost und ein wenig Geborgenheit vermittelt“, erläuterte Anke Kleuker, was die Damenrunde motiviert.

Bereits zum dritten Mal seit letztem Herbst haben die Mini-Decki-Aktiven im Stadtgebiet dafür zu Nadel und Faden, Nähmaschine, Maßband und Bügeleisen gegriffen. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden bundesweiten Koordinatorinnen aus Pattensen, Sabine Eilers und Martina Götz.

„Einige reißen und schneiden gern den Stoff zu, oder nähen – ich bügle gern“, beschreibt die Schulenburgerin Helga Lübke die gelungene Arbeitsteilung und reicht eine fertige Decke zum Zusammenlegen an die Rethenerin Anna-Sabine Hermsdorf weiter. Am Sonnabend half auch die siebenjährige Jonna mit, die eigentlich nur einen neuen Knopf in der Patchworkdiele gesucht hatte. „Mir macht das ganz viel Spaß“, sagt sie.

„Schön, dass wir so weitreichend Unterstützung durch Sach- und Geldspenden bekommen haben“, freute sich Anke Kleuker. So spendete die Weihnachtsmarkt AG Jeinsen zum Jahresanfang 500 Euro zum Kauf der in die Decken eingenähten flauschigen „Myskgräs“-Einlagen eines skandinavischen Möbelhauses und für die kleinen Mini-Decki-Annäher.

Damit die beschenkten Kinder und ihre Eltern auch verstehen, wofür die Decke gedacht ist, gibt es jeweils einen in sechs Sprachen – von Tigrinya über Farsi bis Arabisch – verfassten Info-Flyer dazu.

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Bei der Mini Decki-Herstellung in der Jeinser Patchwork-Diele: Helga Lübke (von links), Jonna (7), Anna-Sabine Hermsdorf und Anke Kleuker.

Quelle: Torsten Lippelt

Von Torsten Lippelt

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