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Bad: Greenteam wird zum Dreamteam

Pattensen-Mitte Bad: Greenteam wird zum Dreamteam

Viele Stunden ehrenamtliche Arbeit sichern den Erhalt des Hallen- und Freibads in Pattensen. Unverzichtbar ist dabei das Greenteam des Bad-Fördervereins Rettungsring, das sich der Pflege des Außengeländes widmet.

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Oliver Kleuker (links) bespricht mit Wolfgang Vogt, welche Flächen gemäht werden müssen.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Gelassen zieht Oliver Kleuker seine Bahnen. Er fährt den Aufsitzmäher und schneidet den Rasen am Pattenser Bad. Er hat sich vor drei Jahren beim Bad-Förderverein Rettungsring gemeldet und seine tatkräftige Hilfe angeboten. "Es ist wichtig, dass das Bad erhalten bleibt", sagt er. "So lange ich noch auf zwei Beinen gehen kann, gebe ich meine Arbeitskraft."

Glücklicher Weise gibt es noch mehr Menschen, die so denken und mit anpacken. Seit das Bad 2004 aus der Trägerschaft der Stadt entlassen wurde, muss die gemeinnützige Betriebs-GmbH mit verkürzten Zuschüssen auskommen. Damit das gelingt, engagieren sich die Mitglieder des Bad-Fördervereins Rettungsring ehrenamtlich. Eine wahrhaft große Aufgabe ist die Pflege des knapp 20.000 Quadratmeter großen Rasens. Er muss während der Saison einmal die Woche gemäht werden. Weil das seit zwölf Jahren Ehrenamtliche machen, spart die Betriebs-GmbH Jahr für Jahr viel Geld.

Der inzwischen verstorbene Heinz Erhardt habe das erste Rasenmäher-Team zusammengestellt, berichtet Wolfgang Vogt. Der heute 76-jährige Vogt, der sich engagierte, als er in Vorruhestand ging,  organisiert inzwischen das vierköpfige Team. Zu dem Grashoppern (Grashüpfern), wie er sie scherzhaft nennt, gehören heute neben Vogt und Kleuker noch Wolfgang Fürmeyer und Harry Witzke.

Das große Gelände ist in vier Teilfächen gegliedert und jeden Wochentag startet einer der vier Grashopper den Aufsitzmäher - nach einem von Vogt erstellten Plan. Zu dieser Hauptarbeit kommt noch das Düngen im Frühjahr, das Schneiden von Büschen und die Lösung von Spezialproblemen. Dauerhaft nerven die Maulwürfe, deren Hügel die Grünpfleger immer wieder plattmachen. Aktuell macht der üppig blühende Klee Sorgen. Die Blüten ziehen Wespen an, und kein Badgast soll mit nackten Füßen in eine Wespe treten.

Motivieren müssen sich die Helfer selbst. "Es ist eine Arbeit, die im Hintergrund passiert", sagt Vogt. Aber eine wichtige: "Jeder, der zum ersten Mal hier ist, sagt: 'Ihr habt ja eine tollen Anlage!'" Vogt hätte gerne noch einen fünften Grashüpfer im Team - als Springer, der einzelne Tage übernimmt. Wer Interesse hat, meldet sich unter Telefon (05101) 84051 oder unter kontakt@rettungsring-pattensen.com per E-Mail.

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