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Infocontainer für Flüchtlingswohnungen geplant

Pattensen-Mitte Infocontainer für Flüchtlingswohnungen geplant

Ein sogenannter Infopoint unterrichtet bald über den Bau der Wohnungen für Flüchtlinge an der Koldinger Straße in Pattensen. Das kündigte am Donnerstag Bürgermeisterin Ramona Schumann bei einem Ortstermin an.

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Bürgermeisterin Ramona Schumann und Fachbereichsleiter Jörg Laszinski schauen sich die Dachkonstruktion für die Wohnungen an der Koldinger Straße in Pattensen aus der Nähe an.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. An den früheren Standorten von Aldi, Takko und Fressnapf werden derzeit 56 Sozialwohnungen gebaut. Dort sollen zunächst - für maximal 13 Jahre - Flüchtlingsfamilien oder einzelne Flüchtlinge einziehen. Anschließend können die Wohnungen von Personen mit geringem Einkommen (B-Schein) gemietet werden.

Projektentwickler ist der Diplom-Bauingenieur Eckhard Struß aus Hemmingen. Er wird die Flachdachgebäude um jeweils ein Stockwerk erhöhen und will dabei möglichst viel der vorhandenen Bausubstanz nutzen. Derzeit lohnt sich ein Blick auf das abgesperrte Gelände, weil neben den Häusern eines der Dächer konstruiert wird.

Nach Auskunft von Bürgermeisterin Schumann gibt es viele Fragen von Anwohnern und weiteren Interessierten zu dem Projekt: "Was passiert hier? Wer zieht hier ein? Kann man da wirklich wohnen?" Dabei schwingen auch Ängste mit, wie das Zusammenleben mit so vielen Flüchtlingen in der Nachbarschaft gelingen kann.

Die Stadt und der Projektentwickler wollen zeigen, dass dort keine "Blechcontainer" aufgestellt werden, sagte Fachbereichleiter Jörg Laszinski, und keine Sammelunterkünfte entstehen. "Es werden normale Wohnungen für bis zu vier Personen gebaut." Deshalb werde in den Räumen des ehemaligen Baumarkts ein sogenannter Infopoint eingerichtet. Hinter dem Schaufenster werden die Baupläne zu sehen sein.

Außerdem wird die Stadtverwaltung ihre Telefonnummern und E-Mail-Adressen dort aushängen. "Dann kann jeder Fragen zu diesem Projekt stellen", sagte Schumann. Auch andere Fragen rund um das Thema Flüchtlinge könnten dann gezielt gestellt werden. Kurz bevor die ersten Bewohner Ende August in das ehemalige Takko-Gebäude einziehen, ist ein Tag der offenen Tür geplant, ergänzte Schumann. "Dann kann sich jeder die Wohnungen anschauen." Die Flüchtlinge werden in ihrem neuen Zuhause nicht von der Stadt, sondern von einer externen Institution betreut. Der Betreibervertrag ist aber noch nicht abgeschlossen.

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Fachbereichsleiter Jörg Laszinski und Bürgermeisterin Ramona Schumann schauen sich das Schaufenster an, wo die Baupläne gezeigt werden sollen.

Quelle: Kim Gallop
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