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Eltern beschweren sich über Schulreinigung

Schulenburg Eltern beschweren sich über Schulreinigung

In Schulenburg gibt es massive Beschwerden über eine mangelhafte Reinigung der Grundschule. Seit ein neues Unternehmen sich darum kümmert, liege einiges im Argen, beklagen Eltern, Lehrer und Vereine. Das Thema beschäftigt inzwischen auch den Ortsrat.

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Die Reinigung der Grundschule Schulenburg ist nach Ansicht von Schülern, Lehrern und Eltern unzureichend.

Quelle: Daniel Junker

Schulenburg. Seit dem 1. Januar ist eine Laatzener Firma mit der Reinigung von Schulgebäude und Turnhalle beauftragt. "Es gibt massive Beschwerden durch die Schule und die Nutzer", berichtete Ortsbürgermeisterin Svenja Blume am Dienstagabend in der Sitzung des Ortsrats. Die sanitären Anlagen würden oft nur unzureichend gereinigt, auch in anderen Bereichen gebe es Probleme.

Mitunter sei noch Müll vom Vortag in den Räumen zu finden, sagt Stadtsprecherin Andrea Steding. "Da wird es ganz offensichtlich, dass hier nicht richtig gearbeitet wurde." Schulleiterin Manuela Bülow-Kühn bestätigt den Eindruck. "Schüler, Eltern und Vereine haben sich mehrfach beschwert. Und es geht hier nicht um Kleinigkeiten wie ein bisschen Staub." Der Hausmeister führe Protokoll über die Reinigung. Zwar habe sich die Reinigung in den vergangenen Wochen schon etwas verbessert, "sie reicht aber bei weitem noch nicht aus."

Laut Andreas Schauer vom TSV Schulenburg sei auch der Eingangbereich der Turnhalle mehrmals "völlig verschmutzt" gewesen. Im Vergleich zum vorherigen Anbieter habe er eine "ganz klare Verschlechterung des Zustands" beobachtet. "Die Übungsleiterin des Kinderturnens musste den Hallenboden sogar schon selbst säubern."

Ein Problem ist offenbar auch zeitliche Ablauf: Die beiden eingeteilten Reinigungskräfte würden die Räume morgens um 6 Uhr etwa eine Stunde lang säubern, berichtet Blume. Da die meisten Verunreinigungen aber morgens von den Schülern verursacht würden, hätten die Nutzer am Nachmittag - zum Beispiel für die Sportvereine oder bei Elternsprechtagen - das Nachsehen. Die Ortsbürgermeisterin räumt allerdings ein, dass es dem Anbieter obliege, wann und wie lange gearbeitet werde.

Bis Ende Juni könne der Vertrag noch gekündigt werden. "Wir müssten dann aber einen neuen Anbieter finden." Dies benötige Zeit - zumal die Ausschreibung für alle Schulen und Verwaltungsgebäude in Pattensen gilt, teilt Steding mit. "So ein Ausschreibungsverfahren schüttelt man nicht mal so eben aus der Hand."

Voraussichtlich noch in dieser Woche soll es ein Gespräch zwischen Bürgermeisterin Ramona Schumann, Stadtrat Axel Müller und dem Anbieter geben. Die betroffene Firma hat sich am Mittwoch auf eine Anfrage dieser Zeitung nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Von Daniel Junker

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