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Eltern und CDU kämpfen für die Krippe

Hüpede / Oerie Eltern und CDU kämpfen für die Krippe

Die Eltern in Hüpede und Oerie kämpfen um den Fortbestand der Krippe in Hüpede. Um sie zu unterstützen, hatten jetzt Mitglieder der CDU-Ortsratsfraktion zu einem Pressetermin an der Kindertagesstätte eingeladen.

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Die Eltern - darunter Sascha Förster (Zweiter von links), der Vorsitzende des Elternrats, Kitaleiterin Petra Michalke-Prüße (Vierte von rechts) sowie Horst Dobslaw (links) und Margret Zieseniß (Dritte von rechts) von der CDU-Ortsratsfraktion Hüpede-Oerie kämpfen für den Fortbestand der Krippe.

Quelle: Kim Gallop

Hüpede / Oerie. Um den Bedarf an Krippenplätzen in den beiden Orten zu decken, hatte die Stadt Pattensen vor knapp zwei Jahren Wohncontainer auf dem Gelände der DRK-Kindertagesstätte aufstellen lassen. Diese haben aber nur eine begrenzte Betriebserlaubnis. Weil die Container nicht der Energiesparverordnung entsprechen, müssen sie bis 2018 abgebaut werden, hat die Stadt mitgeteilt.

Der Elternrat der Kita hatte darauf hin Unterschriften für den Erhalt der Krippe gesammelt. Der Elternratsvorsitzende Sascha Förster übergab Bürgermeisterin Ramona Schumann bei der  Ratssitzung am Donnerstag Listen mit insgesamt 357 Unterschriften von Eltern und Anwohnern.

Die Eltern hätten zwei Ziele, machte Förster jetzt bei dem Ortstermin deutlich: einerseits den Fortbestand der aktuellen Krippengruppe, aber auch die Einrichtung einer dauerhaften Krippe in Hüpede. Der Bedarf sei da: In Hüpede und Oerie habe es in 2016 insgesamt 17 Geburten gegeben.

Es sei aber auch enorm wichtig für die derzeitigen Krippenkinder, dass sie bis zum regulären Wechsel in den Kindergarten in ihrer vertrauten Gruppe bleiben könnten, erläuterte Förster. Denn wenn das Angebot geschlossen wird, müssen die Kleinen woanders hin - vermutlich in die neue Kita an der Ruther Straße in Pattensen-Mitte. Und nach ein paar Monaten, wenn sie drei Jahre alt sind, wieder nach Hüpede in den Kindergarten wechseln. "Niemand macht sich Gedanken, was das für die kleinen Seelen bedeutet", sagte eine Mutter. "Hätte ich das gewusst, hätte ich mein Kind gleich woanders angemeldet."

CDU-Ortsratsmitglied Horst Dobslaw wies darauf hin, dass die CDU schon im Dezember im Schulausschuss beantragt hätte, dass die Container länger stehen bleiben sollen. Auch die Freien Wähler hätten sich dafür stark gemacht. Anfang Februar sei ein Antrag auf Verlängerung im Ortsrat von allen Fraktionen einstimmig empfohlen worden.

Zwischenzeitlich habe er sich bei der Region, die die Bauaufsicht hat, erkundigt, ob eine Verlängerung möglich sei, berichtete Dobslaw. Er habe die Auskunft bekommen, das dies möglich sei, den Antrag müsse aber die Stadt Pattensen stellen. Die Stadt habe ihm gesagt, vorher müsse das Thema nochmals in den Ortsrat, weil sich der Inhalt des Antrags verändert habe. "Und jetzt läuft uns die Zeit weg", sagte CDU-Ortsratsmitglied Margret Zieseniß.

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