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Eltern kämpfen für Erhalt der Krippe

Hüpede / Oerie Eltern kämpfen für Erhalt der Krippe

Der Elternrat der DRK-Kindertagesstätte in Hüpede kämpft weiter für den Erhalt der Krippe. Sascha Förster, der Vorsitzende, wies jetzt darauf hin, was für gravierende Nachteile der kurzfristige Wechsel in eine andere Einrichtung für Kinder und Eltern hätte.

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Die Eltern - darunter Sascha Förster (Vierter von links), der Vorsitzende des Elternrats - sowie Verteter der CDU-Ortsratsfraktion Hüpede-Oerie schauen sich den Krippen-Standort an.

Quelle: Kim Gallop

Hüpede / Oerie. Die Stadt Pattensen hatte die Module vor zwei Jahren auf dem Gelände der Kita aufstellen lassen. Sie sollten laut Ratsbeschluss den Bedarf an Betreuungsplätzen decken, bis die Kita an der Ruther Straße fertiggestellt wäre. Diese Einrichtung ist fertig und hat zurzeit noch Kapazitäten. Das heißt, die 11 Kinder, die die Krippe in Hüpede besuchen, sollen bald umziehen.

Der Elternrat fordert - nach dem Motto „Kurze Wege für kurze Beine" -, dass der geplante Abbau der Krippenmodule vom Oktober 2017 um ein Jahr verschoben wird. Denn was bedeutet der Wechsel in eine andere Einrichtung für die Eltern und vor allem für die ein- bis zweijährigen Kinder?

"Die Zwerge müssen sich an eine komplett neue Umgebung mit neuen Erziehern, neuen Kindern in der Gruppe, anderen Abläufen und einem anderen Alltag gewöhnen", sagt Sascha Förster. Das sei eine große Belastung, "die nicht alle Kinder so einfach wegstecken". Deshalb müsse eine neue mehrwöchige Eingewöhnungszeit eingeplant werden, bei der die Eltern ihr Kind in die Kita begleiten und langsam an die neue Situation heran führen. "Ein Elternteil wird dadurch gezwungen, Urlaub zu nehmen, so dass ein bereits geplanter Sommerurlaub storniert werden muss", meint Förster. Und wenn die Kleinen nach einigen Monaten das dritte Lebensjahr erreicht haben, müsse erneut eine mehrwöchige Eingewöhnung durchgeführt werden, wenn die Kinder wieder in den Kindergarten nach Hüpede wechseln.

Um diese Belastungen für Kinder und Eltern zu vermeiden, fordert der Elternrat zum einen, den Ratsbeschluss von 2015 nochmals zu überdenken und die Module solange stehen zu lassen, bis die Kinder „rausgewachsen“ sind. Ein Aufnahmestop sei bereits von der Stadt eingerichtet worden. Zum anderen sehen die Elternvertreter, dass für Hüpede und Oerie auch weiterhin eine wohnortnahe Krippe benötigt wird. In Hüpede und Oerie seien in 2016 insgesamt 17 Kinder geboren worden.

"Kinder sollten kurze Wege zur Kita und Schule haben", betont Förster. Die Krippenplätze an der Ruther Straße würden wohl von den Kinder der Neubürger aus Pattensen-Mitte-Nord benötigt, vermutet er. Der Vorsitzende hofft, dass die Forderungen des Elternrats am 4. Mai im Ortsrat Hüpede-Oerie diskutiert, beschlossen und zum Beschluss an den Rat der Stadt Pattensen weiter gegeben werden. Er sagt: "Wir werden weiter für den Erhalt der Krippe kämpfen."

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