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Erneut schwerer Unfall auf der B3

Pattensen Erneut schwerer Unfall auf der B3

Wird die B3 wieder zur Gefahrenstrecke? Nach dem tödlichen Unfall am Mittwoch ist es Donnerstagmorgen erneut zu einem schweren Unfall auf der B3 bei Pattensen gekommen. Eine 19-Jährige Frau aus Elze wurde schwer, ein 66-jähriger Salzhemmendorfer leicht verletzt.

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Erneut hat es einen Frontalzusammenstoß auf der B3 bei Pattensen gegeben.

Quelle: Christian Elsner

Pattensen. Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall gegen 8 Uhr auf dem Abschnitt zwischen Thiedenwiese und der Abfahrt in Richtung Oerie. Die 19-Jährige Elzerin sei mit ihrem Ford Fiesta in Richtung Hannover unterwegs gewesen. In einer Rechtskurve geriet sie aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem VW Caddy des 66-Jährigen zusammen. Die 19-Jährige musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der 66-Jährige wurde mit leichten Verletzungen per Rettungswagen in eine Hildesheimer Klinik gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, den die Polizei auf 20 000 Euro schätzt.

Auf der B3 ist es bei Pattensen erneu zu einem Frontalzusammenstoß gekommen.

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Wegen der Unfallaufnahme und des Notarzteinsatzes wurde die Bundesstraße bis 11 Uhr gesperrt und der Verkehr umgeleitet.

Erst am Mittwoch war es auf der B3 einige Kilometer weiter südlich bei Schulenburg zu einem tödlichen Unfall gekommen: Bei dem Zusammenstoß zweier Autos war ein 83-Jähriger ums Leben gekommen. Die Unglücksursache ist laut Polizei weiter unklar.

Vom Ergebnis der Ermittlungen wird es abhängen, ob sich Straßenverkehrsbehörde, Polizei und Baubehörden die Sicherheit auf der B3 erneut thematisieren Vor einigen Jahren war der Abschnitt als „Todesstrecke" verschrien. Seit der Fahrbahnerneuerung 2012/2013, bei der auch Leitplanken ergänzt wurden, ist die Zahl der Unfälle jedoch deutlich zurückgegangen. „Es handelt sich seitdem um keinen Unfallschwerpunkt mehr", sagt ein Polizeisprecher. 2013 habe es im Abschnitt zwischen Schulenburg im Süden und Oerie keinen schweren Unfall, 2014 zwei schwer Verletzte und 2015 zwei schwer Verletzte und einen Todesfall gegeben.

Für Rückschlüsse angesichts der zwei neuen Unfälle ist es aus polizeilicher Sicht zu früh. „Wir müssen erst die genauen Ursachen kennen", sagt Lutz Fricke, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes beim zuständigen Kommissariat Springe. Schon jetzt gelte zwischen Thiedenwiese und Pattensen durchgehend Tempo 70 mit Überholverbot.

sbü/Else

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