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Extremismus:Rat will nicht tatenlos zusehen

Pattensen Extremismus:Rat will nicht tatenlos zusehen

Der Rat der Stadt Pattensen hat auf die Angriffe auf Gedenkstein, Parteibüros und ein Restaurant reagiert. Bei seiner Sitzung am Donnerstag verabschiedeten die Ratsmitglieder einstimmig eine Resolution gegen politischen Extremismus.

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Der Rat verabschiedet eine Resolution gegen Extremismus.

Quelle: Symbolbild

Pattensen. „Die Stadt Pattensen verurteilt die Angriffe aufs Schärfste“, sagte Bürgermeister Günther Griebe. „Politischer Extremismus hat in Pattensen nichts zu suchen und wird aktiv bekämpft“, heißt es in der Resolution. Antisemitismus werde in keiner Form geduldet und müsse überwunden werden. „Die Stadt Pattensen lässt sich nicht von einzelnen Menschen terrorisieren“, las Griebe weiter vor, denn Pattensen sei eine meinungspluralistische Gemeinschaft, in der jeder Bürger seinen Platz habe.

Der Rat wolle geschlossen gegen den auftretenden Rechtsextremismus vorgehen und Präventionsmaßnahmen gegen weitere Angriffe aus dem radikalen Umfeld entwickeln. Was das genau für Maßnahmen sein werden, sei noch unklar, sagt Griebe. „Wir stehen in Kontakt zu Polizei und Verfassungsschutz und überlegen, was wir machen können.“ Auch in anderen Kommunen in der Region Hannover haben Ratspolitiker bereits Resolutionen gegen Extremismus verabschiedet, unter anderem in Barsinghausen. Dort hatte die Unabhängige Wählergemeinschaft als Präventionsmaßnahme Materialien von der Landeskirche an weiterführende Schulen verteilt. „Dadurch sollte das demokratische Bewusstsein der Jugendlichen gestärkt werden“, sagt UWG-Fraktionsvorsitzender Markus Neugebauer.

Lisa Malecha

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