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Feuerwehr übt Waldbrand an der Marienburg

Schulenburg Feuerwehr übt Waldbrand an der Marienburg

Eine Übung dieser Größenordnung gibt es nur einmal im Jahr: 151 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hemmingen, Laatzen, Pattensen und Springe sowie des Technischen Hilfswerks aus Springe haben am Sonnabendvormittag einen simulierten Waldbrand auf dem Marienberg bekämpft.

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Mitglieder des Technischen Hilfswerks bauen eine Brücke für die Wasserschläuche über die Marienbergstraße. 

Quelle: Tobias Lehmann

Schulenburg. Die Bedingungen sind schwierig, der Druck ist hoch. Im Wald auf dem Berg bei der Marienburg brennt es. So lässt es zumindest die Rauchwolke vermuten, die über den Bäumen zu sehen ist und mit Hilfe von Strohfeuer und Pyrotechnik erzeugt wird. Wasserschläuche müssen über eine Länge von 4000 Meter von der Leine bis zur Brandstelle verlegt werden. Während die Einsatzkräfte an der Leine mit geübten Handgriffen die Wasserversorgung vorbereiten, müssen die Helfer an weiteren Stationen warten, bis die Schläuche dort ankommen. "Das ist auch nervlich belastend. Im Wald brennt es und du kannst nur warten", sagt Pattensens Stadtbrandmeister Henning Brüggemann.

Allerdings komme dies in der Praxis für die Mitglieder der Regionsfeuerwehrbereitschaft, die mit 25 Fahrzeugen gekommen sind, eher selten vor. "Sie werden zur Unterstützung gerufen, wenn die Einsatzkräfte bei einem Feuer nicht ausreichen. Die Schläuche sind dann in der Regel schon gelegt", sagt Brüggemann.

Einmal im Jahr müssen die Ehrenamtlichen eine Übung dieser Größenordnung absolvieren. Diese wurde von Thorsten Heitmann, Ortsbrandmeister in Hemmingen-Westerfeld, und Benjamin Moß, stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter, vorbereitet. Die Leitung des simulierten Einsatzes hat Brandschutzabschnittsleiter Eric Pahlke. Er bespricht sich mit den Leitern der einzelnen Züge in der provisorisch eingerichteten Einsatzzentrale. Anweisungen werden über Funk gegeben. Auch die flüssige Kommunikation gehört zur Übung.  

Währenddessen geht die Verlegung der Schläuche über unwegsames Gelände mit 70 Meter Höhenunterschied voran. Da das Wasser teilweise aufwärts fließen muss, werden 15 zusätzliche Pumpen in die Schlauchleitungen eingebaut, die den Druck erhöhen. Der Boden ist an einigen Stellen so aufgeweicht, dass das Schlauchfahrzeug dort nicht fahren kann und die insgesamt 200 Schläuche mit der Hand verlegt werden müssen.

Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks haben eine Brücke über die Marienbergstraße gebaut. Dort werden die Schläuche darüber geführt. So kann der Verkehr zur Marienburg aufrecht erhalten werden. "Es kann schließlich auch sein, dass ein Waldbrand über viele Stunden oder sogar Tage geht", sagt Brüggemann. Für die Dauer der Übung ist die Straße auch gesperrt. Diese ist zur Mittagszeit allerdings schon beendet. 

Pahlke ist zufrieden mit der Leistung der Ehrenamtlichen und dankt allen für ihren Einsatz. Für die Beteiligten geht es dann zur Stärkung nach Ronnenberg, wo der Verpflegungszug das Mittagessen vorbereitet hat. 

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