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Neues Rathaus soll 7,3 Millionen Euro kosten

Pattensen-Mitte Neues Rathaus soll 7,3 Millionen Euro kosten

Die mehrjährigen Planungen sind beendet: Die Bauarbeiten des neuen Rathauses in Pattensen sollen im April 2017 beginnen und ein Jahr später beendet sein. Bürgermeisterin Ramona Schumann hat am Montag die Verträge mit der Firma Depenbrock unterschrieben.

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So soll das neue Rathaus in Pattensen aussehen.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen-Mitte. "Ist das noch eine Scheune?", fragte Architekt Oliver Zech. In der Verwaltungsstelle Walter-Bruch-Straße stellte er am Montagnachmittag die Pläne fürs neue Rathaus vor. Vor den etwa 20 Vertretern der Verwaltung und des Rates betonte Zech, es gehöre zu den großen Herausforderungen, das neue Gebäude so zu planen, dass es architektonisch ins sogenannte Scheunenviertel passt. Zech beantwortete seine Frage schließlich selbst: "Es ist eine modern interpretierte Scheune."

Geplant sind drei Gebäudeteile, die durch einen Mittelteil untereinander verbunden sind. Ein aus Vertretern der Verwaltung bestehender Arbeitskreis hatte in den Planungen besonderen Wert auf kurze Wege gelegt. "Zurzeit sind die 120 Mitarbeiter der Pattenser Verwaltung auf drei Standorte in der Stadt verteilt. Das ist für einen modernen Dienstleister nicht zeitgemäß", sagte Bürgermeisterin Ramona Schumann. Sämtliche Fachbereiche sollen in den drei Gebäudeteilen untergebracht werden. Die Abteilungen mit häufigem Kundenverkehr bekommen einen Platz im Erdgeschoss.

Den Zuschlag für den Bau hat das mittelständische Unternehmen Depenbrock bekommen. Der Hauptsitz der Firma ist in Stemwede in Nordrhein-Westfalen, doch sie hat auch eine Filiale in Hannover. Das Unternehmen ist auch für den zurzeit größten Bauauftrag in der Stadt zuständig: den Neu- und Umbau der KGS. Prokurist Markus Keller und Schumann sagten, dass sie sich auf die weitere Zusammenarbeit freuen. Die Kosten betragen 7,3 Millionen Euro. Einen Zuschuss von 365.000 Euro bekommt die Stadt aus einem Förderpaket des Landes.

Auch der Zeitplan ist bereits konkret: Die Bauarbeiten auf dem 5500 Quadratmeter großen Gelände an der Göttinger Straße sollen im April 2017 beginnen und genau ein Jahr später beendet werden. Ab Ende April 2018 werde die Verwaltung abschnittsweise umziehen, sagte Schumann. Im Mai soll das Vorhaben mit der Gestaltung der Außenanlagen beendet sein.

Der Umzug ist notwendig, da der Brandschutz des Rathauses an der Straße Auf der Burg nicht mehr den aktuellen Bestimmungen entspricht. Die Genehmigung der Region läuft Ende 2017 aus. Schumann sagte aber, dass die Region über die Planungen informiert ist. "Wichtig ist, dass etwas geschieht. Wenn wir ein paar Monate später umziehen, ist das kein Problem."

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Prokurist Markus Keller und Bürgermeisterin Ramona Schumann unterzeichnen den Vertrag.

Quelle: Tobias Lehmann
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