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Region lehnt Tempo 30 für Ortsdurchfahrt ab

Hüpede Region lehnt Tempo 30 für Ortsdurchfahrt ab

"Keine konkrete Gefahrenlage": Auch die Region Hannover lehnt Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt in Hüpede ab. Die Freien Wähler Pattensen fordern Tempo 30 für die Landesstraße 402 (Bennigser Straße). Auch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte Tempo 30 abgelehnt.

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Nach Ansicht der Region ist die Ortsdurchfahrt Hüpede im Zuge der Landesstraße 402 (Bennigser Straße) wegen des sanften Kurvenvelaufs und der Ampel nicht gefährlich.

Quelle: Kim Gallop

Hüpede. Zeitweise war wegen der schlechten Fahrbahn auf dem Abschnitt Tempo 30 angeordnet. Als klar war, dass die Sanierung kommen würde, hatten die Freien Wähler gefordert, die Tempobeschränkung beizubehalten. Doch die Schilder wurden nach Abschluss der Bauarbeiten entfernt. Die Freien Wähler hatten ihr Forderung unter anderem mit der Sorge um Kindergarten- und Grundschulkinder begründet, die die Landesstraße auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Grundschule Hüpde überqueren müssen. Die Landesbehörde hatte erläutert, dass Ausnahmen nur gelten, wenn besonders schützenswerte Bereiche - wie Kindergärten, Schulen oder auch Altenheime - direkt an der Straße liegen.

Hans-Friedrich Wulkopf, Ratsmitglied der Freien Wähler und stellvertretender Ortsbürgermeister für Hüpede und Oerie, hatte sich auch an die Region Hannover gewandt, von der jetzt ebenfalls die Ablehnung kam.

Nach Ansicht der Region weist die Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt einen übersichtlichen Straßenverlauf auf. An beiden Seiten seien Gehwege vorhanden. Die Bushaltestelle liege in einer leichten, aber langgezogenen S-Kurve. Die Bereich stelle keine Gefahr für Verkehrsteilnehmer dar. In der Mitte der Ortsdurchfahrt in Höhe der Straßen "Im Feld" und "Oerier Straße" sei darüber hinaus eine Ampel, an der Fußgänger die Straße sicher überqueren könnten.

Die Region untermauert ihre Ablehnung auch mit Zahlen. Die Ortsdurchfahrt sei mit 5500 Autos und 100 Lastwagen in 24 Stunden lediglich durchschnittlich belastet. Diese Zahlen der Region von 2010 seien durch Messungen der Stadt im Juli und August 2017 bestätigt worden.

Weitere Messungen hätten ergeben, dass vor der Fahrbahnsanierung die meisten Verkehrsteilnehmer mit 51 bis 53 Kilometern in der Stunde unterwegs gewesen seien. "Das heißt, dass die aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes vor der Sanierung angeordneten Tempo 30 in der Stunde keine Akzeptanz gefunden haben", heißt es bei der Region. Nach der Sanierung und dem Wegfall der Tempo-30-Schilder habe die Stadt durch Messungen festgestellt, dass nun die meisten Fahrzeuge mit 55 bis 59 Kilometern in der Stunde durch die Ortsdurchfahrt fahren.

Die Unfallzahlen hätten gezeigt, dass es im Jahr 2016 einen Unfall mit einem Radfahrer gegeben habe. "Weitere Unfälle gab es im Zeitraum 2014 bis 2016 nicht. Daher sind die Unfallzahlen unauffällig." Auch hier lasse sich "keine konkrete Gefahrenlage begürnden", stellt die Region abschließend fest.

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