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Planungen für Baugebiete schreiten voran

Jeinsen / Schulenburg Planungen für Baugebiete schreiten voran

Die Planungen für Neubaugebiete in Jeinsen und Schulenburg schreiten voran. Damit auf dem Acker an der Straße Zum Holze in Jeinsen und auf dem Gelände der Gärtnerei Brinkmann am Ortsausgang von Schulenburg Wohnbebauung entstehen kann, müssen zunächst Pläne geändert werden.

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Auf der Ackerfläche bei der Straße Zum Holz in Jeinsen soll das neue Baugebiet entstehen.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen / Schulenburg. Nach Auskunft von Andrea Steding, Sprecherin der Stadt Pattensen, werden derzeit von der Verwaltung alle notwendigen Schritte vorbereitet. Für Jeinsen, wo die Fläche derzeit noch für landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen ist, muss der Flächennutzungsplan (F-Plan) vom Rat der Stadt entsprechend geändert werden. Dann muss ein Bebauungsplan (B-Plan) für die 20 Baugrundstücke aufgestellt werden. "Beide Änderungen wollen wir parallel durchführen", sagte Steding. Die politischen Entscheidungen soll der neu gewählte Rat "relativ zeitnah" nach seiner konstituierenden Sitzung treffen - diese ist am 3. November.

In Schulenburg sei es einfacher, erklärt Steding. Weil die Ausweisung von 22 Baugrundstücken eine Nachnutzung für die Fläche ist, muss nur ein B-Plan aufgestellt werden. Auch dieser Prozess wird derzeit von der Verwaltung vorbereitet, damit der Plan der Politik bald zum Beschluss vorgelegt werden kann. "Wir freuen uns über die Projekte", ergänzt die Stadtsprecherin, "es bedeutet eine Stärkung der Ortsteile."

Arndt Brinkmann, der Investor des Schulenburger Bauvorhabens, berichtet, die notwendigen Gutachten seien eingeholt werden und der Straßen- und Tiefbau vorgeplant. "Es gibt auch schon Interessenten, die bauen wollen", sagt er.

Auch bei der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), die das Jeinser Baugebiet entwickelt, haben sich schon Bauwillige gemeldet, berichtet Projektleiter Cord Geweke. Ein Fachbüro sei beauftragt, den F- und den B-Plan aufzustellen. Die NLG hatte die gleiche Fläche vor einigen Jahren schon einmal in Planung, deshalb liegen bereits einige Gutachten vor - über mögliche ärchäologische Funde etwa sowie das Lärm- und das Bodengutachten. Noch nicht abschließend geklärt ist, ob der geschützte Feldhamster auf dem potenztiellen Baugrundstück lebt und umgesiedelt werden muss. "Das ist ein Thema", sagt Geweke, "denn auf den Feldern dort leben Hamster."

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Auf dem Gelände der Gärtnerei Brinkmann am Ortsausgang von Schulenburg wird das Neubaugebiet entwickelt.

Quelle: Kim Gallop
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