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Für marodes Feuerwehrhaus gibt es keinen Plan

Vardegötzen Für marodes Feuerwehrhaus gibt es keinen Plan

Zu klein, baufällig und schimmelig - das Feuerwehrgerätehaus in Vardegötzen steht auf der Prioritätenliste der Stadt Pattensen ganz oben. Dort stand es allerdings schon 2015, auch Haushaltsmittel waren damals wie heute eingeplant. Doch getan hat sich in der Zeit - nichts.

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Zu klein, baufällig und schimmelig: das Feuerwehrgerätehaus in Vardegötzen.

Quelle: Kim Gallop

Vardegötzen. Das sei "ein Schlag ins Gesicht der Vardegötzer Feuerwehr", sagt UWJ-Ratsmitglied Dirk Meyer. "Die Verwaltung ist nicht in der Lage, einmal vier Stunden Zeit zu opfern, um einen Vertrag mit einen Ingenieurbüro zu schließen, welches die entsprechenden notwendigen Maßnahmen plant, ausschreibt und die Bauarbeiten überwacht."

Offenbar liege die Priorität bei der Verwaltung auf dem Gebiet der KGS, die derzeit saniert wird, meint Meyer. Er hatte zuletzt bei der Ratssitzung im September an die Probleme in Vardegötzen erinnert. "Die Risse werden immer größer." Zusätzlich zur dringend notwendigen Sanierung sei auch der Einbau einer Damentoilette für die Feuerwehrfrauen angesagt. "Derzeit hat das Haus nur eine Unisextoilette für Männer und Frauen gemeinsam."

Der schlechte Zustand des Gebäudes sei in der Verwaltung bekannt, sagt Stadtsprecherin Andrea Steding. Deshalb sei es nach einer Untersuchung ja ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt worden. Dass seitdem nichts geschehen sei, habe im wesentlichen zwei Gründe. Zum einen zeichne sich ab, dass es mit Ausbesserungsmaßnahmen nicht getan sei. "Das ist eine größere Maßnahme." Zum anderen sei die finanzielle Lage der Stadt prekär.

Wegen der vielen baulichen Projekte - Sanierung von KGS und Grundschule, Neubau des Rathauses - seien bei der Stadt einst drei Ingenieure angestellt worden. Einer habe wegen Krankheit länger gefehlt, einer habe eine andere Arbeitsstelle angenommen. "Deshalb stand zeitweise statt drei nur ein Ingenieur zur Verfügung." Und nur die KGS sei eigentlich genug Arbeit für einen Ingenieur.

"Auch die Politik stellt Fragen." Aber letztlich müsse die Frage lauten: "Was kann der Baubereich überhaupt noch schaffen?", sagte Steding.

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