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Für ein Jahr von Boston nach Pattensen

Pattensen-Mitte Für ein Jahr von Boston nach Pattensen

Seit drei Wochen geht der US-Amerikaner Jesse Hardman an der KGS Pattensen im Unterricht ein und aus. Der 22-Jährige aus Raymond/New Hampshire – rund 30 Kilometer von Boston entfernt – ist im Zuge eines Stipendiums bis zu den nächsten Sommerferien hier als Fremdsprachenassistent im Fach Englisch aktiv.

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Bis zum Sommer nächsten Jahres wird Stipendiat Jesse Hardman aus den USA an der KGS Pattensen als Fremdsprachenassistent aktiv sein.   Lippelt

Quelle: Torsten Lippelt

Pattensen-Mitte. „Ich bin das Schuljahr über in allen Jahrgängen unterstützend neben dem Lehrer im Unterricht dabei“, sagt Hardman, der an der Saratoga-Universität/New York Staatskunde und Geschichte, im Nebenfach Deutsch, studiert hat. „Ich war schon für ein Semester Studium in Berlin und fand es toll in Deutschland – deshalb wollte ich gern wieder hierher“, sagt der seit kurzem dank Kollegiumshilfe in Linden wohnhafte begeisterte Jogger, Fußballer und Gitarrenmusiker.

Über das vom US-Senator J. William Fulbright initiierte gleichnamige internationale Austauschprojekt mit Studenten und Lehrern, zur Förderung des Verständnisses zwischen den Ländern und Kulturen, ist er zur KGS Pattensen gekommen. „Wir hatten vor mehreren Jahren bereits einen Französisch- Fremdsprachenassistenten", erläutert KGS-Fremdsprachen- Fachbereichleiterin Anja Eckstein. "Als wir über die Landesschulbehörde von der Ausschreibung erfuhren, haben wir uns gleich beworben."

Anja Eckstein zeigt sich erfreut darüber, wie gut und unkompliziert es bereits in der schulischen Zusammenarbeit, dank des Engagements des jungen Amerikaners, läuft. Neben den offiziell eingeplanten zwölf Wochenstunden ist Hardman auch beim Unterricht in den Sprachlernklassen mit aktiv. „Und wenn wir nächstes Jahr Abiturprüfungen in Englisch haben, können die Schüler bei ihm nicht nur lesen, welches Vokabular jemand nutzt, der mit Englisch als Muttersprache aufgewachsen ist, sondern Jesse Hardman kann mit ihnen natürlich auch sehr gut an der Aussprache üben.“

Der größte Unterschied für den Amerikaner im Schulalltag: „Bei uns bleibt der Lehrer im Unterrichtsraum und die Schüler wechseln. Und in den USA fängt man mit der ersten Fremdsprache erst an, wenn die Schüler 15 oder 16 Jahre alt sind“, erläutert Hardman.

Von Torsten Lippelt

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