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Geschäftsleute wollen Markt wieder in Altstadt

Pattensen Geschäftsleute wollen Markt wieder in Altstadt

Die Geschäftsleute aus der Altstadt von Pattensen wollen den Wochenmarkt vom Calenberg Center im Gewerbegebiet wieder in die Altstadt holen. Das forderten einige von ihnen am Mittwochabend im Ortsrat Pattensen-Mitte. Am kommenden Donnerstag soll es ein Gespräch mit Bürgermeisterin Ramona Schumann geben.

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Am gestrigen Markttag ist der Marktplatz in der historischen Altstadt von Pattensen beinahe menschenleer.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. "Die Kunden vom Marktplatz schaffen es nicht zum Calenberg Center", sagte Wolfgang Roth, Inhaber eines Modegeschäfts, während der Zuhörerfragestunde. Er, der im Namen mehrerer Geschäftsleute sprach, forderte, dass der Wochenmarkt an den Parkplatz vor der Volksbank verlegt wird. Er habe gemeinsam mit Ortsbürgermeister Günter Bötger (CDU) für den kommenden Donnerstag ein Gespräch darüber mit Bürgermeisterin Ramona Schumann vereinbart. Roth kündigte außerdem an, dass in den Geschäften Unterschriftenlisten ausgelegt werden, damit auch die Kunden ihre Wünsche zum Wochenmarkt äußern könnten.

Ortsbürgermeister Bötger hatte sich schon zu Beginn der Sitzung für eine Rückverlegung des Marktes in die Altstand ausgesprochen. "Die Geschäftsleute wünschen das auch", unterstrich er. Außerdem kritisierte er, dass der Markt schon seit drei Wochen im Gewerbegebiet aufgebaut wird, obwohl auf dem Marktplatz noch keine Bauarbeiten laufen. Die frühzeitige Verlegung sei der Wunsch der Baufirma gewesen, erwiderte Fachbereichsleiter Jörg Laszinski. Auch die Stadtverwaltung habe für die Verlegung bis Sommer 2014 einen Standort möglichst nah an der Altstand gesucht. Doch die Volksbank habe sich gegen einen Wochenmarkt vor ihrem Firmensitz ausgesprochen. Die Zuwege und Parkplätze wären blockiert. Auch die Alternativen - Ratsmitglied Jörg Walkowiak (SPD) hatte Schützenplatz und Ostlandplatz ins Gespräch gebracht - seien aus mehreren Gründen nicht geeignet. Entweder fehle es an ausreichend Stromanschlüssen, an Toiletten, oder durch die Stände eines Wochenmarkts seien Rettungswege für Händler und Kunden oder die Anwohner blockiert.

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