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Heimatbund würdigt und ehrt Wilhelm Habermalz

Pattensen Heimatbund würdigt und ehrt Wilhelm Habermalz

Noch hat er sie zwar nicht am Revers, aber Wilhelm Habermalz wird sie bekommen: die goldene Ehrennadel des Heimatbundes Niedersachsen. Beim "Puttappelabend" im Calenberger Hof wurde der Pattenser Hobbyhistoriker am Freitag schon mal anderweitig geehrt.

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Gruppenbild mit Geehrten (von links): Karl-Heinz Nowak (Heimatbundvorsitzender Hemmingen), Heidi Friedrichs (Schatzmeisterin Heimatbund Pattensen), Friedhelm Franken (stellv. Vorsitzender Heimatbund Pattensen), Dr. Wilhelm Habermalz (der Geehrte), Christian Friedrichs (Vorsitzender Heimatbund Pattensen), Günter Götger (stellv. Bürgermeister der Stadt Pattensen / Ortsbürgermeister Pattensen).

Quelle: privat

Pattensen. Leider habe der Präsident des Landesheimatbundes sein Kommen kurzfristig absagen müssen, berichtet der Ratsherr und Schulausschussvorsitzende Matthias Friedrichs, der am Freitag Texte und Gedichte vortrug. Habermalz' Ehrung für dessen langjährigen Verdienste um den Verein und die Stadt Pattensen nahm sodann hilfsweise der Vorstand des Heimatbundes vor.

Er freue sich, auch wenn er die goldene Ehrennadel erst ein paar Tage später erhalte, betonte Habermalz. Er wisse aus eigener Erfahrung, dass diese Auszeichnung sehr selten vergeben wird. Der Jurist und frühere Ministerialrat war viele Jahre selbst Mitglied des Landesvorstandes des Heimatbundes Niedersachsen.

Besonders gewürdigt wurde sein jahrzehntelanger Einsatz zur Erforschung der Pattenser Stadtgeschichte. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Stadtmuseum Pattensen, Hermann Schuhrk, hatte er unter anderem die erste urkundliche Erwähnung der Stadt für 986 ausgemacht, was ein etwas früheres Datum als das für die 1000-Jahr-Feier angenommene Jahr 1212 ist.

Im Lauf des Abends im Calenberger Hof hörten die Gäste, darunter Vertreter des Heimatbundes Hemmingen, Pattenser Anekdoten, die Ortsbürgermeister Günter Bötger auf Calenberger Platt vortrug. Auch gab es Klaviermusik mit Gesang.

Zum Höhepunkt des Abends wurde der traditionelle Puttappel serviert – ein mit allerlei Süßem gefüllter Bratapfel. "Es ist schön, dass sich so viele Menschen noch für den Heimatgedanken und unsere Bräuche interessieren", sagte der Vizechef des Heimatbundes, Friedhelm Franke.

Von Astrid Köhler

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