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Schacht will mehr Polizeipräsenz

Pattensen/ Hemmingen Schacht will mehr Polizeipräsenz

Hemmingens Bürgermeister Claus Schacht fordert mehr Polizeipräsenz in seiner Stadt. Schacht will sich jetzt an das Innenministerium wenden. Auch Anwohner von Pattensen wünschen sich solche Verbesserungen für ihren Ort.

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Abends und am Wochenende sind die Polizeistationen in Pattensen (Bild) und Arnum nicht besetzt, so dass die Beamten nicht so schnell vor Ort sein können.ee

Quelle: Kim Gallop

Pattensen/ Hemmingen. Die Polizeistationen in Pattensen und Arnum sind abends, nachts und am Wochenende nicht besetzt. Zu diesen Zeiten sind die Polizeikommissariate (PK) in Springe (Pattensen) und Ronnenberg (Hemmingen) zuständig.

Dies reiche jetzt nicht mehr aus, sagte Schacht am Donnerstag. Wegen des neu einzurichtenden Flüchtlingsheims im Hemminger Gewerbegebiet hätten Anwohner ein "großes Sicherheitsbedürfnis". Schacht hat bereits häufigere Streifenfahrten gefordert. "Doch das ist mit dem vorhandenen Personal nicht zu leisten", sagte er. Er werde zeitnah die Vertreter der Polizei sowie die Bürgermeister von Ronnenberg, Gehrden und Wennigsen einladen. Diese Kommunen liegen wie Hemmingen im Zuständigkeitsbereich des PK Ronnenberg. Bei dem Gespräch werde eine Bestandsaufnahme gemacht, dann sollen die Forderungen der Bürgermeister "Richtung Innenministerium" gehen. "Und dann gibt es keine Entschuldigung dafür, wenn das Personal vom Land nicht aufgestockt wird."

Schacht will seine Forderungen ausdrücklich nicht als Kritik an der Polizei verstanden wissen. "Wir haben ein gutes Verhältnis und das sind gute Leute", sagte er. Zudem gebe es keine erhöhte Kriminalität in Hemmingen. Dennoch sei es seine Aufgabe, das Sicherheitsbedürfnis der Bewohner "als Nummer 1 auf die Agenda" zu setzen.

In Pattensen hatte Günter von Lonski jetzt eine Diskussion in den sozialen Medien ausgelöst. Er hatte angeregt, die Polizeistationen Pattensen und Arnum zusammen zu legen. So sollte mit dem gleichen Personal eine 24-Stunden-Präsenz möglich werden. Er hält die derzeitige Regelung für "bürokratisch und nicht im Interesse der Bürger". Es sei nicht gut, wenn nachts oder am Wochenende ein Unfall passiert, und erst ein Polizeibeamter von weither kommen müsse.

Schacht hält diese Idee für ungeeignet. Die Zeitersparnis sei zu gering, sagte er. Auch Pattensens Stadtsprecherin Renate Riedel bezweifelte, dass eine Zusammenlegung viel bringt. "Wir würden aber mehr Polizeipräsenz begrüßen", sagte sie. Möglicher Weise könne man die vorhandenen Personalstunden anders verteilen, so dass zumindest immer eine der Polizeistationen besetzt ist.

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