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Leinebrücke wird regelmäßig überprüft

Schulenburg Leinebrücke wird regelmäßig überprüft

Die historische Leinebrücke in Schulenburg wird regelmäßig vom Land auf Standfestigkeit überprüft. Das versicherte SPD-Abgeordnete Silke Lesemann am Dienstag bei einem Ortstermin.

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Bemerkens- und erhaltenswert: Die 1751 errichtete Leinebrücke in Schulenburg.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Die Brücke im Zuge der Landesstraße 460 stammt aus dem Jahr 1751. "Es ist eine Dreibogenbücke, davon gibt es nicht viele", sagte Lesemann, die promovierte Historikerin, anerkennend. Die Brücke stehe unter Denkmalschutz und werde vom niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr regelmäßig auf ihre Standfestigkeit überprüft.

Die Brücke, einst für dem Verkehr mit Pferdekutschen gebaut, ist so schmal, dass nur jeweils ein modernes Fahrzeug drauf darf. Eine Ampel regelt den Verkehr.

Laut einer Verkehrszählung des Ministeriums fahren 4000 Autos pro Tag über die Brücke. Um das historische Mauerwerk möglichst lange zu erhalten, dürfen nur Fahrzeuge mit einem Maximalgewicht von 18 Tonnen über die Brücke fahren. Aus dem gleichen Grund ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 10 Kilometer in der Stunde gesenkt worden.

Wer sich nur wenige Minuten an der Brücke aufhält, stellt schnell fest, dass sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung wohl kein Auto- und kein Lastwagenfahrer hält. Weil während der Rübenkampagne viele Landwirte über die Brücke zur Zuckerfabrik in Nordstemmen fahren, gilt für Rübentransporte, dass sie die 18 Tonnen Gesamtlast überschreiten dürfen.

Lesemann hatte Thorsten Krüger, Leiter der SPD-Abteilung Schulenburg, und seinen Stellvertreter Günter Kentsch zum Ortstermin eingeladen. Die SPD-Abteilung hatte bei Lesemann eine Anfrage zum baulichen Zustand der Brücke und möglichen Schutzmaßnahmen gestellt.

Krüger wies darauf hin, dass sich die Fahrbahn von der Belastung durch die schweren Lastwagen immer wieder absenkt. "Was kann man tun? Die Bücke erhalten und trotzdem den Verkehr möglich machen", sagte Lesemann. Die Verbindung sei für viele Anwohner und Pendler zu wichtig, um sie zu sperren.

Theoretisch sei auch eine Umfahrung denkbar mit einer Ersatzbrücke als Neubau. "Dies ist aber vom Ministerium in absehbarer Zeit nicht angedacht", stellte Lesemann klar. "Da würde Millonen kosten." Der Bau einer Umleitung und einer neuen Bücke sei wegen der Leine und des Landschaftsschutzgebiets auch besonders schwierig, ergänzte Krüger.

Es würde viel bringen, wenn die Durchfahrt für Lastwagen verbodten wäre, meinte er. "Die kommen ja im Minutentakt." Lesemann meinte: "Das wäre schön, aber regional nicht darstellbar." Krüger will sich nun bemühen, dass das Geländer auf dem historischen Mauerwerk ansprechender gestaltet wird. Das Geländer musste erhöht werden, um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.

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