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Kaum noch ein Durchkommen auf dem Flohmarkt

Jeinsen Kaum noch ein Durchkommen auf dem Flohmarkt

In Jeinsen war am Sonntag kaum noch ein Durchkommen. Hunderte Besucher waren auf der Suche nach Schnäppchen, Trödel und Raritäten. Rund 120 Haushalte hatten ausgemistet und boten beim Dorfflohmarkt ihre Schätze an. An mehr als 50 Häusern gab es außerdem Getränke und selbstgemachte Spezialitäten.

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Allein auf dem Hof Kleuker sind zehn Stände errichtet.

Quelle: Stephanie Zerm

Jeinsen. Überall stieß man am Sonntag in Jeinsen auf schwer bepackte Menschen, die Möbel, Kunstgegenstände oder prall gefüllte Tüten durch das Dorf schleppten. Der Dorfflohmarkt hatte zahlreiche Schnäppchenjäger aus der gesamten Region angezogen. Die meisten fanden, was sie suchten. Denn die Auswahl war riesig. Sie reichte von Rasenmähern, Elektrogeräten und Werkzeugen über Bücher, CDs und Spielzeug bis hin zu Kleidung, Geschirr und seltenen Scheunenfunden.

Damit die Besucher wussten, wo im Ort sie fündig werden können, stand vor jedem teilnehmenden Haus ein Stuhl mit rotem Luftballon.  

Marion Wiechmann war extra mit einem Anhänger aus Hildesheim angereist, um auf dem Dorfflohmarkt ihre 300 Kaffeekannen zu verkaufen: "Ich habe sie gesammelt und möchte mich jetzt davon trennen." Die Kannen kamen bei den Besuchern gut an. Innerhalb von knapp zwei Stunden waren bereits 90 verkauft. Von dem Dorfflohmarkt hatte die Hildesheimerin von Bekannten erfahren. "Da habe ich nicht lange überlegt und mitgemacht."

Der Jeinser Christopher Riedel bot auf einem Tapeziertisch vor seinem Elternhaus aussortierte T-Shirts und Spielzeug an. "Der Verkauf läuft super", freute er sich. "Spielzeug geht immer."

An manchen Ständen kamen die Besucher allerdings auch etwas ins Grübeln. Etwa, wenn es darum ging, bestimmte Gegenstände oder Geräte auf ihre Funktion hin zu beurteilen. "Was ist das bloß", fragte Inga Ohmes aus Hildesheim, während sie eine Küchenmaschine in der Hand hielt. Verkäufer Mathias von Elling konnte sie allerdings schnell aufklären: "Das ist ein Spiralraspler für rohes Gemüse." Diesen stellte die Besucher zwar wieder zur Seite. "Dafür habe ich aber schon einige alte Schallplatten und Antiquitäten verkauft", sagte Elling erfreut.

Organisiert wurde der Flohmarkt vom Bürgerverein und das bereits zum zweiten Mal. Für ihre Stände sorgten die etwa 120 Verkäufer allerdings selbst. An mehr als 50 Häusern konnten sich die Besucher zudem mit Getränken und selbst gemachten Spezialitäten stärken. Die Auswahl reichte von Kuchen und hausgemachten Frikadellen bis zu indischen Snacks und Veggie Burgern.

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Fotostrecke Pattensen: Kaum noch ein Durchkommen auf dem Flohmarkt

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Von Stephanie Zerm

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